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Lokalsport
DJK-Mädchen sind erneut Deutsche Vizemeister

Holzbüttgen. Tischtennis: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Böblingen verlor Holzbüttgen das Finale knapp mit 4:6.

Die Tischtennis-Mädchen der DJK Holzbüttgen haben einen Teil ihres Traums verwirklicht und sind erneut in das Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft eingezogen. Zum ganz großen Triumph reichte es aber auch in diesem Jahr in Böblingen nicht. Im Endspiel gab es eine 4:6-Niederlage gegen den neuen Deutschen Meister DJK Kolbermoor. Die Silbermedaille von Chiara Pigerl, Anna Haissig, Sarah Beck, Leonie Berger und Ergänzungsspielerin Pauline Fretz ist aber hoch einzuschätzen, da die Kaarsterinnen dieses Mal anders als im Vorjahr nicht zu den Favoritinnen gehörten.

"Also, wir haben das gar nicht erwartet. Als wir uns für das Halbfinale qualifiziert hatten, war unser Ziel im Prinzip schon erreicht", sagte DJK-Kapitänin Chiara Pigerl, die auch im vergangenen Jahr in Grevenbroich schon mit dabei war. "Im Halbfinale gegen Wirges wussten wir, dass wir Außenseiter sind. Aber dann haben wir das Ding überraschend gewonnen und standen im Finale. Das war wirklich der absolute Wahnsinn." Im Endspiel gegen Kolbermoor roch es dann zwischenzeitlich nach einer weiteren positiven Überraschung. Nach Siegen von Sarah Beck/Leonie Berger (3:2 gegen Schmitt/Altschäffel), Chiara Pigerl (3:2 gegen Alina Welser) und Leonie Berger (3:1 gegen Denise Schmitt) führte das DJK-Quartett bereits mit 3:2, ehe die Mädchen aus Bayern das Spiel drehten. Nur Chiara Pigerl (3:2 gegen Viktoria Dauter) konnte danach noch punkten. "Wir haben uns da wirklich gut verkauft, aber es hat dann leider nicht ganz gereicht. Insgesamt sind wir mit dem zweiten Platz mehr als glücklich", so Pigerl. "Im Vorjahr war alles anders. Wir sind mit einer Mannschaft gestartet, bei der wir wussten, wie stark sie ist. Dieses Jahr haben wir uns selbst von Spiel zu Spiel beweisen können, was wir drauf haben."

In der Gruppe hatte sich das DJK-Team mit zwei klaren 6:1-Siegen gegen den TTC Emmendingen und TuS 1883 Nordenstadt sowie einer ebenso klaren 1:6-Niederlage gegen den BSC Rapid Chemnitz als Zweiter für das Halbfinale qualifiziert. Dort kam es dann zum "Krimi" gegen Wirges, den die Kaarsterinnen am Ende mit 6:4 für sich entschieden. Chiara Pigerl und Leonie Berger waren mit je zwei Siegen die erfolgreichsten Einzelspielerinnen. Sarah Beck holte einen Zähler. Zu Beginn punkteten Pigerl/Haissig im Doppel. Die in der Vorrunde so starken Chemnitzerinnen mussten sich im Halbfinale dem späteren Sieger Kolbermoor mit 2:6 geschlagen geben.

In der neuen Saison dürfte es allerdings sehr schwierig werden, einen ähnlichen Erfolg einzufahren. Es sind nur noch Sarah Beck und die bereits mitgereiste Pauline Fretz für die Mädchen der DJK Holzbüttgen spielberechtigt. Chiara Pigerl und Anna Haissig wechseln altersbedingt in den Erwachsenenbereich und Talent Leonie Berger spielt in der neuen Serie bei Borussia Düsseldorf.

(-rust)
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