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Lokalsport
Hamburg bringt den Schwarz-Weißen Glück

Neuss. Hockey-Zweitligist aus Neuss fährt bei der TG Heimfeld (2:1) und in Großflottbek (1:0) knappe Siege ein. Von Dirk Sitterle

Dem 2:1-Erfolg (Halbzeit 1:1) am Samstag bei der TG Heimfeld ließ Hockey-Zweitligist HTC SW Neuss gestern Mittag einen 1:0-Sieg (1:0) beim Großflottbeker THGC folgen. Danach resümierte Trainer Matthias Gräber: "Sechs Punkte in Hamburg - was willst du mehr!"

In Heimfeld - im Gegensatz zu den Pleiten am Wochenende zuvor bei SW Köln (1:4) und BW Köln (0:9), als sieben Akteure der Stammformation gefehlt hatten, personell diesmal besser aufgestellt- lagen die Neusser zur Pause mit 0:1 zurück. TG-Spielertrainer Alexander Otte fand sogar, dass seine Schützlinge mehr verdient gehabt hätten als das eine Tor durch Maximilian Bonz bereits in der ersten Spielminute: "Wir hatten das Spiel total im Griff." Dem mochte Gräber nicht widersprechen: "In der ersten Hälfte waren wir richtig schlecht, da standen wir gar nicht auf dem Platz."

Die Gäste wussten sich allerdings zu steigern und kamen noch vor dem Seitenwechsel durch Philipp Weide zum Ausgleich (31.). In der Folge konnte sich keine der beiden Mannschaften einen entscheidenden Vorteil erspielen. Erst neun Minuten vor Schluss schoss Philipp Lautenbach den Erstliga-Absteiger mit 2:1 in Front. Das reichte den Schwarz-Weißen zum Auswärtssieg und ärgerte Otte kolossal. Sein Fazit: "Die machen aus drei Torschüssen zwei Treffer - von dieser Effektivität sind wir noch weit entfernt." Am Tag darauf in Flottbek konnte sich das Team vom Rhein auf seinen Torhüter Jonas Radeke verlassen, dem Gräber in beiden Spielen einen sehr guten Job bescheinigte: "Er hat unfassbar gut gehalten." Das war auch deshalb nötig, weil sich gegen Heimfeld in Abbas Haider einer der besten Neusser bereits in der zehnten Minute verletzt hatte. Gräber: "Er ist auf dem Platz, der wirklich eine absolute Frechheit ist, ins Straucheln geraten und hat sich irgendwie das Becken verdreht."

Im zweiten Match überzeugten die Rheinländer erneut als Einheit. "Die Jungs haben sich voll reingehauen", lobte Gräber seine Schützlinge. "Wie wir hier in Hamburg aufgetreten sind, das war über 140 Minuten einfach nur Teamspirit." Denn, räumte der ehemalige Goalgetter, ehrlich ein: "Flottbek war die bessere Mannschaft - wir die cleverere." Die Gastgeber belagerten das Neusser Gehäuse förmlich, brachten die Kugel jedoch nicht an Radeke vorbei. Und vorne zeigte sich Sebastian Draguhn bei seiner Strafecke in der 33. Minute eiskalt.

Quelle: NGZ
 
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