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Lokalsport
Volleyball: TSV bringt keine Konstanz ins Spiel

Dormagen. Genie und Wahnsinn liegen bei den Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen seit Jahren ganz dicht beieinander. Und auch gestern beim ersten Auswärtsspiel der Saison zeigten die Dormagenerinnen wieder ihre beiden Gesichter: "Das war ein Auf und Ab", resümierte TSV-Coach Peter Fischer nach der 1:3-Niederlage (25:20, 16:25, 10:25, 22:25) beim Detmolder TV, "wir haben überhaupt keine Konstanz ins Spiel bekommen. Das ist umso ärgerlicher, weil mindestens ein Punkt drin gewesen wäre."

Dafür hätte der TSV allerdings das Niveau des ersten Satzes halten müssen: In dem legte der Aufsteiger aus der Chemiestadt konzentriert los, erarbeitete sich über 8:3 und 13:7 eine 23:18-Führung, die er mühelos zum 25:20 nach Hause brachte. "Da haben wir wirklich gut gespielt, unsere Zuspielerin hat die Bälle gut verteilt", sagt Fischer. Doch mit Beginn des zweiten Durchgangs war von der Souveränität des TSV aus unerfindlichen Gründen nichts mehr zu sehen. Mit 0:5 und 4:12 lagen die Gäste schnell zurück, am Ende stand es 16:25. In Satz drei wurde es beim 10:25 noch schlimmer. "Da haben wir ein echtes Debakel erlebt. Das war katastrophal", brachte es Fischer auf den Punkt. Etwas besser war dann noch mal Satz Nummer vier, doch als Detmold beim 18:17 erstmals in Führung ging, war der Widerstand gebrochen.

(HGi)
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