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Kreis Wesel
Neue Internetseite hilft Flüchtlingen bei Fragen

Kreis Wesel. Nicht nur die Umgebung in einem fremden Land ist plötzlich anders - auch die Sprache, die Menschen und vor allem das Behördensystem. Flüchtlinge, die ankommen, müssen sich erst orientieren, wissen nicht, wer ihnen weiterhelfen kann und an wen sie sich wenden sollen. Abhilfe soll nun eine neue Internetseite schaffen. Die Initiative dazu hat der Awo-Kreisverband Wesel ergriffen. Unter www.fhkw.de gibt es einen Überblick über die Einrichtungen und Beratungsdienste der Wohlfahrtsverbände im Kreis Wesel, die sich mit Flüchtlingen beschäftigen.

Auch Ehrenamtler finden auf der Seite eine Orientierung. Der Bedarf an Unterstützung und Information ist auf beiden Seiten groß. Immerhin beherbergt der Kreis Wesel momentan etwa 7000 geflüchtete Menschen. "Wir helfen bei persönlichen Problemen, die können ganz unterschiedlich sein", sagt Anne Frensch von der Awo-Flüchtlingsberatung Moers. Schließlich kümmern sich auch unterschiedliche soziale Akteure, je nach Kommune. Mal ist es die Caritas, dann die Awo oder das Deutsche Rote Kreuz, das Diakonische Werk oder der Paritätische Landesverband.

Die Internetseite präsentiert die Angebote der 13 Städte und Gemeinden im Kreis von A wie Alpen über Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck und Wesel bis X wie Xanten. Wahlweise kann man sich die Seite auf Deutsch oder Englisch anzeigen lassen. Zudem gibt es zahlreiche Links auf weiterführende Seiten, dies unabhängig vom Wohnort.

So wird auf eine Seite der ARD hingewiesen, auf der Flüchtlinge Nachrichten in unterschiedlichen Sprachen lesen und Wichtiges über Deutschland und die deutsche Sprache erfahren können. Zudem gibt es noch die Internetseite www.vrr.de/en/refugees. Hier wird Flüchtlingen - unter anderem auch auf Arabisch und Persisch - erklärt, wie man zum Beispiel deutsche Busfahrpläne liest.

Quelle: RP
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