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Xanten
Unternehmer sollen positiv denken

Xanten: Unternehmer sollen positiv denken
Freddy B. Heinzel beim Unternehmerfrühstück. FOTO: Heinz Kühnen
Xanten. Beim Frühstück im Ratssaal referierte Generalkonsul Heinzel über den Handel mit den Niederlanden.

Bürgermeister Thomas Görtz hat sich vor Xantener Unternehmen für ein positiveres Denken und Reden über Xanten ausgesprochen. Beim dritten Unternehmerfrühstück gestern im Ratssaal zog Görtz ein durchweg positives Fazit, das zu Optimismus auch im wirtschaftlichen Bereich Anlass gebe. Der Bürgermeister nannte in diesem Zusammenhang steigende Einwohnerzahlen, stabile Steuern, den Abbau von Schulden und immense Investitionen in Schulen, die jetzt auch wie das Gewerbegebiet Sonsbecker Straße Zugang zum schnellen Internet erhalten.

Beim Unternehmerfrühstück im vergangenen Jahr hatte Christof Schneiderat moniert, die Stadt tue zu wenig, das Gewerbegebiet endlich mit zeitgemäßem Internet zu versorgen. Görtz hatte versprochen, das Gespräch zu suchen. "Bei der Telekom sind wir aber nicht fündig geworden", erklärte er gestern. Jetzt übernehme die Deutsche Glasfaser diese Aufgabe.

Den 125 Unternehmern stellte Görtz den neuen Leiter des Fachbereichs "Wirtschaftsförderung und Grundstücksmanagement", Stefan Roeloffs, sowie den neuen Wirtschaftsförderer Christian Boßmann und dessen Mannschaft im Rathaus vorstellte. Boßmann hatte zum Treffen gleich eine ganze Reihe Vertreter von Institutionen eingeladen, mit denen er zusammenarbeitet und an die sich die Xantener Unternehmer mit allen Fragen auch selbst wenden können - von der IHK über das Kompetenzzentrum Frau und Beruf, die Effizienz- und die Energie-Agentur, die Entwicklungsagentur Wirtschaft sowie die Hochschulen Niederrhein und Rhein-Waal.

Und auch der Referent der Veranstaltung dürfte für Christian Boßmann, der früher bei der Wirtschaftsförderung im Kreis Viersen als Projektleiter vor allem für die Vermarktung im Bereich der Niederlande zuständig war, kein Unbekannter gewesen sein. Der Emmericher Freddy B. Heinzel ist seit 2010 Honorarkonsul des Königsreichs der Niederlande und damit Netzwerker vor allen Dingen für die Wirtschaft des Nachbarlandes am Niederrhein und damit eingebunden in eine nachbarschaftliche Wirtschafts- und Investitionsbeziehung, die nach Kanada/USA die zweitstärkste der Welt ist.

Der Handels- und Güteraustausch kann sich sehen lassen: 160 Milliarden Euro fließen über die Grenzen. Jurist Heinzel warb im Zusammenhang mit Geschäftsbeziehungen ins Nachbarland dafür, die verschiedenen Mentalitäten zu berücksichtigen. Dem Präzisionsdenken der Deutschen stehe in den Niederlanden ein "gut ist gut genug" gegenüber. Ein Gastgeschenk hatte Heinzel auch mitgebracht: "Ich parke bewusst im Halteverbot und zahle mein Knöllchen zum Wohle der Stadt."

(hk)
 
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