| 09.29 Uhr

Sutherland Springs
Wieder viele Tote durch Schüsse in USA

Sutherland Springs. Ein Mann erschießt mehr als 20 Menschen in einer Baptisten-Dorfkirche.

Erst gut einen Monat ist es her, dass ein Mann in den USA 58 Menschen erschossen und mehr als 500 weitere verletzt hat. Opfer waren Besucher eines Musikfestivals in Las Vegas. Gestern hieß der Tatort Sutherland Springs, eine kleine Gemeinde in Texas mit rund 400 Einwohnern. Ein Mann eröffnete in einer Baptistenkirche das Feuer auf die zur Andacht versammelten Gläubigen, darunter auch Kinder, tötete nach Behördenangaben mehr als 20 Menschen und verletzte etwa 20 weitere. Er soll mehrfach nachgeladen haben. Offizielle Angaben zum Täter und seinem Motiv gab es am späten Abend noch nicht.

Dem US-Fernsehsender CNN zufolge ist der Täter tot; vorangegangen war eine kurze Autoverfolgungsjagd mit der Polizei. Ob er erschossen wurde oder sich selbst das Leben nahm, war noch unklar.

Die First Baptist Church, hieß es, sei das Zentrum der Gemeinde Sutherland Springs, die gut 50 Kilometer östlich von San Antonio liegt. Eine Zeugin sagte dem Sender MSNBC, in Sutherland Springs kenne jeder jeden, man stehe sich sehr nahe. Was am Sonntag geschehen sei, treffe damit alle Einwohner. US-Präsident Donald Trump wurde während seines Aufenthalts in Tokio über die Bluttat informiert und twitterte: "Möge Gott an der Seite der Menschen in Sutherland Springs sein. (. . .) Ich verfolge die Lage von Japan aus."

Quelle: RP
 
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