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Iran-Atomgespräche
Steinmeier: Differenzen bei Kontrollen und Zeitfragen

Iran-Atomgespräche: Frank-Walter Steinmeier sieht noch Differenzen
Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei den Iran-Atomgesprächen in Wien. FOTO: afp, JKL/apr
Wien. Bei den Atomgesprächen mit dem Iran gibt es nach Worten von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) noch Differenzen bei Kontrollmöglichkeiten und bei Zeitfragen.

So sei umstritten, in welcher zeitlichen Abfolge die Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden, sobald der Iran seine Verpflichtungen erfülle, sagte der SPD-Politiker den ARD-"Tagesthemen".

Außerdem bleibe es aufgrund des in der Vergangenheit vom Iran zerstörten Vertrauens besonders wichtig, dass intensive Kontrollen des Atomprogramms möglich seien. "Das sind die großen, immer noch umstrittenen Felder, um die gerungen wird." 

Der Konflikt mit dem Iran sei so gefährlich und so bedeutsam, dass unbedingt der Versuch unternommen werden müsse, zu einer Verständigung zu kommen, sagte Steinmeier. Der Außenminister hat aufgrund der verlängerten Verhandlungen eine ursprünglich für diese Woche geplante Reise nach Kuba verschoben.

Eine Frist für eine Lösung des Atomstreits war am Dienstag abgelaufen. Die internationale Gemeinschaft möchte mit Beschränkungen des iranischen Atomprogramms Gewissheit, dass die Islamische Republik keine Nuklearwaffen bauen kann.

(dpa)
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