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Bundespräsident
Piraten wollen rot-rot-grünen Kandidaten mitwählen

Prominente in der Bundesversammlung
Prominente in der Bundesversammlung FOTO: ddp
Berlin. Mit Blick auf die Wahl des nächsten Bundespräsidenten hat die Piratenpartei  SPD, Grünen und Linken einen "gemeinsamen Gedankenaustausch" angeboten. Die Partei könne sich vorstellen einen rot-rot-grünen Kandidaten zu unterstützen.

"Nach aktuellem Stand fehlen einem Bündnis aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke mindestens zwei Stimmen", heißt es in einem der "Welt" vorliegenden Schreiben an die Vorsitzenden der drei Parteien. Die Piraten verfügten in der Bundesversammlung, die den Bundespräsidenten wählt, über mindestens zwölf Stimmen.

"Wir bieten daher an, eine/n gemeinsam benannte/n Kandidatin/en zu unterstützen", schreiben der Piraten-Chef Stefan Körner und die Fraktionsvorsitzenden der Partei in den Landtagen von NRW und Schleswig-Holstein, Michele Marsching und Patrick Breyer in ihrem Brief. "Bei gleicher Eignung bevorzugen wir die Wahl einer Bundespräsidentin." Die Wahl eines Nachfolgers von Bundespräsident Joachim Gauck ist für den 12. Februar 2017 anberaumt.

(rent/dpa)
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