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Boxen
Lennox Lewis spricht sich gegen Profis bei Olympia aus

Box-Ikone Lennox Lewis hat sich gegen eine Teilnahme von Profiboxern bei Olympischen Spielen ausgesprochen. Der 50 Jahre alte Brite, der in seiner Karriere als Amateurboxer Olympiagold in Seoul (1988) und als Profiboxer dreimal den WM-Titel gewonnen hat, begründete seine Einstellung mit der Sorge um die Amateure. "Ich denke, es ist etwas grotesk. Das Amateur-System ist für die Amateure bestimmt", sagte Lewis bei BBC Radio: "Doch plötzlich trifft ein Weltmeister oder jemand aus den Top-10 der Profis auf einen Amateur, auf jemanden mit viel weniger Erfahrung. Ich sehe nicht, dass das fair ist." Der Amateurbox-Weltverband AIBA hatte Profiboxern wie Wladimir Klitschko, Arthur Abraham oder auch Floyd Mayweather die Tür zu den Olympischen Spielen geöffnet. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verlangte von der AIBA eine Satzungsänderung, die auf einem außerordentlichen Kongress im Mai vorgenommen werden soll. Im Anschluss werden die NOKs der Länder an mögliche Kandidaten aus der Profi-Szene herantreten und einen passenden Qualifikationsmodus auswählen.

(sid)
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