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DEL
Tomlinson kritisiert Wohlfühlfaktor bei Eisbären Berlin

Porträt: Uwe Krupp: erster deutscher Stanley-Cup-Sieger
Porträt: Uwe Krupp: erster deutscher Stanley-Cup-Sieger FOTO: dpa, bt jai hak
Berlin. Eishockey-Trainer Jeff Tomlinson hat bei seiner Rückkehr in die Hauptstadt Kritik an seinem Ex-Klub Eisbären Berlin geübt.

Die Saison sei für den DEL-Rekordmeister deshalb so desolat verlaufen, "weil sich alle ein bisschen zu wohl fühlen", sagte der 45-Jährige im Interview mit der Berliner Morgenpost und erklärte: "Man arbeitet nicht mehr so hart, verliert den Killerinstinkt. Das größte Problem steckt in den Köpfen."

Tomlinson wird bei die WM in Tschechien (1. bis 17. Mai) als Assistent von Bundestrainer Pat Cortina arbeiten. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) testet in der Generalprobe am Mittwoch (19.30 Uhr/Sport1) im Berliner Wellblechpalast gegen Slowenien ihre WM-Form.

Tomlinson war Mitte Dezember als Eisbären-Trainer entlassen und durch Uwe Krupp ersetzt worden. Doch auch der ehemalige Bundestrainer konnte keine positive Wende herbeiführen. "Ich hoffe, dass er sein Ding durchziehen kann. Er kennt sich aus und sieht die Probleme auch", sagte Tomlinson: "Trainer und Manager sollten die Mannschaft zusammen bauen. Ich selbst konnte mich da nicht richtig einbringen, hoffentlich kann Uwe das."

(sid)
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