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Lokalsport
Die DEL steht in neuen Startlöchern

Lokalsport: Die DEL steht in neuen Startlöchern
Marcel Müller war trotz seiner Größe und seines Gewichts beim Kampf um die Krone des schnellsten Skaters der DEL ein Kandidat für den Sieg. Am Ende reichte es aber nur zum fünften Platz. FOTO: Fotos (2) citypress
Del. Eishockey: Beim gestrigen "Stars & Skills" -Event der Liga belegten die Spieler der Pinguine in den Disziplinen "Hammer", "Blitz" und "Hände" keine Spitzenplätze. Dagegen erreichte Youngster Patrick Klöpper an der Play-Station das Finale. Von H.-G. Schoofs

Auch wenn die hochsommerlichen Temperaturen gestern nicht zum 2. "DEL Media Day" passten, waren alle Beteiligten froh, dass sie sich für ein paar Stunden im angenehm kühlen ISS-Dome in Düsseldorf-Rath ein wenig erfrischen konnten. Heiß auf Eis heißt es dann aber am kommenden Freitag, wenn sich in der Deutschen Eishockey-Liga der Vorhang zur 23. Saison öffnet. Die Liga steht in neuen Startlöchern. "Für uns ist die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom ein Quantensprung in ein neues Medienzeitalter", sagte Liga-Chef Gernot Tripcke bei der Auftakt-Pressekonferenz für die Saison 2016/17.

Erstmals in der DEL-Historie werden dank des neuen DEL-Medienpartners Deutsche Telekom alle DEL-Spiele live und in HD-Qualität übertragen, im TV, Online und über Mobilfunk. Zudem sendet Sport1 ein DEL-Spiel pro Woche live im Free-TV. Dr. Henning Stiegenroth, Leiter Sportmarketing bei der Telekom Deutschland GmbH, präsentierte ein dickes Paket von Möglichkeiten, wie die Fans die Spiele ihrer Mannschaft verfolgen können, wenn sie mal nicht im Stadion sein können. Und das auf allen Endgeräten in höchster Qualität. Reporter Rick Goldmann, einst selber am Puck, betonte, dass man im Stadion Eishockey am besten verfolgen könne: "Wir besetzen jedes Spiel mit einem Reporter und berichten nicht aus einem kleinen Studio. So sieht man genau, was nicht im Blickfeld der Kameras passiert." Das sei in keiner anderen Sportart so wichtig wie im Eishockey."

Neuzugang Marco Rosa startete beim Wettbewerb "Hände" und bewies Geschicklichkeit. Nur bei der Geschwindigkeit haperte es bei ihm ein wenig. FOTO: City-Presswww.Profizugang.comBerliner SparkasseIBAN: DE18100500006604101655BIC: BELADEBE

Neu in den Startlöchern steht auch ein Premium-Sponsor der DEL. Das Unternehmen "covestro" aus der Bayer-Konzern-Familie, das auch in Uerdingen Hochleistungs-Werkstoffe produziert, die sich in der Ausrüstung der Eishockeyspieler wieder findet, war zunächst ein Kandidat als Großsponsor der Pinguine gewesen. Das bestätigte der Krefelder Klaus Schlechter, Pressesprecher von "covestro": "Dann hat die Unternehmensleitung sich aber für das Engagement in der Liga entschieden."

Im Rahmen des "DEL Media Days", der im Vorjahr im Krefelder König-Palast seine Premiere feierte, fand zudem der "Stars & Skils"-Wettbewerb statt. Dabei ermittelten die 14 DEL-Clubs ihre Besten in den Disziplinen "Der Hammer", "Der Blitz" und "Die Hände". Den härtesten Schuss lieferte Kölns Shawn Lalonde, der den Puck mit 163 Kilometern pro Stunde in die Maschen schoss. Die besten Hände zeigte Marco Pfleger von den Nürnberger Ice Tigers, der sich im Geschicklichkeitsparcours knapp gegen Bremerhavens Jack Combs durchsetzte. Ebenfalls nach Nürnberg ging die Wertung bei den schnellsten Skatern. Hier legte Jessie Blacker in 14,22 Sekunden die schnellste Zeit aufs Eis und ist damit "Der Blitz" der Liga.

Krefelds Stürmer Patrick Klöpper (Mitte) war an der Play-Station nur im Finale zu schlagen. Dort traf er auf einen Fan, der sich für den Wettbewerb qualifiziert hatte. FOTO: US

Die drei Krefelder Starter konnten sich nicht auf dem Treppchen platzieren. Marcel Müller musste vorher noch seine Schlittschuhe herrichten lassen, die ihm dann Teambetreuer Robin Kohl noch rechtzeitig zum ISS-Dome brachte. Er belegte bei den "Blitzern" mit 14,53 Sekunden Platz fünf. Dagegen kamen Kyle Klubertanz ("Hammer"/Platz 12/147 km/h) und Marco Rosa ("Hände"/ Platz 13 /67 Sek.) nicht mal in die Pre-Play-offs. Am besten vertrat Patrick Klöpper die Krefelder Farben. Der junge Stürmer startete an der Play-Station beim Spiel "EA NHL 17". Er schaffte es mit Siegen gegen seine Gegner aus Straubing, Bremerhaven und München bis ins Finale. Dort musste er sich allerdings einem Fan geschlagen geben, der sich im Vorfeld für den gestrigen Tag qualifiziert hatte.

Zum Aufgebot der Pinguine gehörte auch Stürmer Daniel Pietta, der seinen Auftritt im Fotostudio hatte. Rüdiger Noack nahm am Nachmittag am Treffen aller sportlichen Leiter der Liga teil. Da gleich fünf seiner Spieler in Düsseldorf im Einsatz waren, verlegte Franz Fritzmeier gestern das Eistraining auf 17 Uhr. Am Montagabend hatte sich der Trainer im Biker-Treff hinter dem KöPa mit Vertretern des Fanprojekts und der verschiedenen Fanclubs getroffen.

Quelle: RP
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