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Wegen Financial Fair Play
Nach PSG droht auch Manchester City Ärger

Financial Fair Play: Manchester City droht Ärger von der UEFA
Benjamin Mendy war mit 57,5 Millionen Euro Manchester Citys teuerster Transfer dieses Sommers. FOTO: afp
Neben dem französischen Topklub Paris St. Germain droht nun auch dem englischen Spitzenverein Manchester City Ärger vonseiten der Europäischen Fußball-Union (Uefa). Grund dafür sind mögliche Verstöße gegen das Financial Fair Play.

Die Verantwortlichen der spanischen Liga um Präsident Javier Tebas haben die Uefa zu einer Untersuchung aufgefordert. Der Verband soll klären, ob der Klub von Teammanager Pep Guardiola gegen das Financial Fair Play (FFP) verstoßen hat.

Gegen Paris hat die UEFA nach den jüngsten Rekordtransfers des Brasilianers Neymar (222 Millionen Euro) und des Franzosen Kylian Mbappé (Leihe plus festgeschriebene Ablösesumme von 180 Millionen Euro) bereits ein förmliches Prüfverfahren eingeleitet. Manchester hat in der zu Ende gegangenen Transferperiode 234 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben.

PSG (Katar) und City (Abu Dhabi) gehören regierungsnahen Investoren aus dem Nahen Osten. Dies moniert Tebas: "Finanzierung durch staatliche Beihilfen verzerrt den europäischen Wettbewerb und schafft eine Inflationsspirale, die die Fußball-Industrie irreparabel schädigt."

(sid)
 
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