2. Bundesliga 16/17 2. Bundesliga
| 15.01 Uhr

Braunschweig - Ingolstadt 0:0
Ingolstadt gewinnt wieder nicht

Fotos: Braunschweig - Ingolstadt
Fotos: Braunschweig - Ingolstadt FOTO: dpa, alk kno
Braunschweig. Tabellenführer FC Ingolstadt scheint in der 2. Fußball-Bundesliga das Siegen verlernt zu haben. Auch bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig kamen die Spieler von Trainer Ralph Hasenhüttl über ein torloses Unentschieden nicht hinaus. In den vergangenen sechs Spielen gelang dem Spitzenreiter damit nur ein dreifacher Punktgewinn.

"Wir haben heute gegen eine sehr gut verteidigende Mannschaft gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir fast drum gebettelt, ein Gegentor zu kassieren", sagte Hasenhüttl bei Sky. Braunschweigs Kapitän Ken Reichel ergänzte: "Wir haben alles auf Sieg gesetzt. Mit etwas mehr Glück gehen wir als Sieger vom Platz."

Für Braunschweig, das zuletzt durch ein 1:0 beim SV Sandhausen eine Serie von fünf Spielen ohne Dreier beendet hatte, bedeutete der Zähler vor 20.700 Zuschauern einen Achtungserfolg, allerdings wurde der Abstand zu den Aufstiegsrängen damit nicht entscheidend verringert. Die größte Chance zum Sieg vergab die Eintracht in der 34. Minute, als Hendrick Zuck aus knapp zehn Metern freistehend an Torwart Ramazan Öczan scheiterte. Der österreichische Keeper parierte den Schuss mit der Schulter und lenkte die Kunststoffkugel über die Latte.

Schon in der achten und elften Minute hatte Öczan zwei gute Gelegenheiten der Gastgeber vereitelt. Beide Teams lieferten sich ein vom Kämpferischen geprägtes Duell. Die Spieler beider Mannschaften schenkten sich in den Zweikämpfen nichts. Darunter litt allerdings der Spielfluss.

Pech hatte Ingolstadt in der 49. Minuten, als der Unparteiische einem Kopfballtreffer von Benjamin Hübner wegen einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigerte. Hasenhüttl: "Ein klares Tor." Vorausgegangen war ein Freistoß von Pascal Groß. In der 72. Minute hatte erneut Zuck das 1:0 auf dem Fuß, doch Ingolstadts Abwehrspieler Danilo lenkte den Ball noch knapp am Tor vorbei.

Die herausragenden Kräfte hatte die Eintracht in Mirko Boland und dem Schweizer Saulo Decarli. Bei den Gästen gefielen vor allem Öczan und der Brasilianer Roger.

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(sid)
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