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Cambridge Bay
Premierensieg für Golferin Masson

Cambridge Bay. Die Gladbeckerin, ab Donnerstag in Hubbelrath aktiv, gewinnt Turnier der US-Tour.

Mit drei Schlägen Rückstand auf die führende Südkoreanerin Lee Mi Hyang war Caroline Masson auf die vierte und letzte Runde des zur US-Tour (LPGA) zählenden Turniers in Cambridge Bay(Kanada) gestartet. Am Ende hielt die 27-Jährige den Siegerpokal in den Händen, kassierte ein Preisgeld von rund 242.000 Euro und stellte fest. "Es war einfach unglaublich, wie gut das funktioniert hat. Richtig erwartet hatte ich diesen Erfolg nicht."

Dabei war der Auftakt nicht vielversprechend. Auf der ersten Bahn benötigte Masson zwei Versuche mehr als der Platzstandard, dann aber gelangen ihr neun Birdies (eins unter Platzstandard). Nach Martina Fischer (Bad Nauheim/2001) und Sandra Gal (Düsseldorf/2011) ist die Gladbeckerin erst die dritte Deutsche, die ein Turnier der LPGA-Serie gewinnen konnte. Ihr bis dahin einziger Turniersieg, seinerzeit auf der europäischen Tour, lag vier Jahre zurück.

272 Schläge benötigte Masson für die 72 Bahnen - einen Schlag weniger als Lee Mi Hyang, Minjee Lee (Australien) und die Französin Karine Icher, die sich Rang zwei teilten. Auf Platz fünf landeten Lydia Ko (Neuseeland) und Ariya Jutanugarn (Thailand), die Nummer eins und zwei der Weltrangliste, in der Masson von Rang 87 auf Platz 45 kletterte.

Ab Donnerstag schlägt Masson in vertrauter Umgebung ab. Sie startet beim European Masters in Düsseldorf, das ihr früherer Heimatklub GC Hubbelrath ausrichtet. Pech für die Rheinländerin, dass ihr sportlicher Aufschwung um gut zwei Wochen zu spät kommt. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Jeneiro landete sie auf dem 21. Platz, war aber dennoch vom Olympiaflair begeistert: "Alles in allem war es eine fast überwältigende Erfahrung. Ich hoffe, dass ich in vier Jahren in Tokio noch einmal dabei bin."

(sid/RP)
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