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München
Rummenigge verteidigt Reise der Bayern nach Katar

München. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat das geplante Winter-Trainingslager von Bayern München in Katar verteidigt. "Wir wissen, dass wir in ein Land fahren, in denen die Menschen teilweise eine andere Kultur als in Deutschland pflegen. Wir informieren uns. Aber ein Trainingslager ist keine politische Äußerung. Niemand sollte Dinge vermischen, die nicht zusammengehören", sagte er der "Sport Bild".

Die Bayern werden ihre Vorbereitung auf die Rückrunde zum sechsten Mal seit 2011 in der Aspire Academy in Doha abhalten. Dort, betonte Rummenigge, finde der Herbstmeister "die beste Trainingsanlage im Weltfußball" vor. Aus der Politik hatte es zuletzt jedoch kritische Stimmen zu der Reise in das umstrittene Gastgeberland der WM 2022 gegeben.

Rummenigge argumentierte nun, der FC Bayern komme "ja immer mit der Botschaft von Integration und freier Lebensgestaltung". Das wüssten auch die "Partner" des FC Bayern in Katar: "Sie kennen unsere Überzeugungen, zum Beispiel bei der Frage von Arbeiterrechten. Aber sie werden uns nur zuhören auf der Grundlage von Respekt und Vertrauen. Deshalb sprechen wir mit ihnen und nicht über sie."

(sid)
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