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Stahlstreit mit den USA
Tusk ist positiv überrascht von Verhandlungen in Washington

Stahlstreit mit den USA: Tusk ist positiv überrascht von Verhandlungen in Washington
FOTO: afp, ed
Brüssel. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat in den Verhandlungen über drohende US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium "vorsichtigen Optimismus" geäußert.

Er habe "gute Gründe zu glauben", dass EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström bei ihren Gesprächen in Washington "noch effektiver sein wird als wir das vor zwei oder drei Tagen erwartet haben", sagte Tusk am Mittwoch in Brüssel. Es gebe aber "noch ein "Fragezeichen" mit Blick auf Ausnahmen für die EU. Hier werde erst der Donnerstag Klarheit bringen.

Malmström und US-Handelsminister Wilbur Ross hatten nach einem Treffen zuvor eine gemeinsamen Erklärung veröffentlicht. Demnach ist es Ziel, "für beide Seiten akzeptable Ergebnisse" zu erreichen.

Die von US-Präsident Donald Trump beschlossenen Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium treten am Freitag in Kraft. Ausgenommen davon sind bislang nur Kanada und Mexiko. Zudem hat Trump Australien eine Ausnahmeregelung in Aussicht gestellt.

(AFP)
 
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