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Bilanz
10.764 Kilometern Stau in den Sommerferien

Neun kuriose Gründe für Staus
Neun kuriose Gründe für Staus FOTO: dpa, Jürgen Mahnke
München. Freitage, Bayern und die A3 - diese drei Dinge sollte meiden, wer auf der Fahrt in den Urlaub möglichst wenig im Stau stehen möchte. Dort und dann nämlich ging zumindest in den vergangenen Sommerferien häufig gar nichts mehr.

Autofahrer hatten in diesem Sommer stärker unter Ferienstaus zu leiden als im Vorjahr. Vor allem vor den Wochenenden waren die Autobahnen dicht, wie aus der Staubilanz des ADAC hervorgeht.

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Demnach kam es zwischen dem 23. Juni und dem 10. September bundesweit zu 870 langen Staus von mehr als 10 Kilometern Länge. Im Vorjahr hatte der Verein 858 derartige Behinderungen gezählt. Staureichster Wochentag waren erneut die Freitage, auf die knapp 400 der Störungen entfielen.

Insgesamt stand der Verkehr im Sommer 2017 auf 10.764 Kilometern still (Vorjahr: 10.334 Kilometer). Die Zahl der Baustellen war dabei mit 460 auf ähnlichem Niveau wie 2016. Fast jeder vierte Stau bildete sich in Bayern, knapp 22 Prozent entfielen auf Niedersachsen. Baden-Württemberg war mit 17 Prozent das am drittstärksten betroffene Bundesland.

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Betrachtet man die Autobahnen, stockte der Verkehr am häufigsten auf der A3 (Köln –Passau), wo es 156 Mal zu einem langen Stau kam. Auf dem zweiten Platz landete die A7 (Flensburg – Füssen) mit 140 Staus, auf dem dritten Rang landete die A1 (Köln – Lübeck) mit 134 Staus. Die A8 (Karlsruhe – Salzburg), im Vorjahr noch die staureichste Strecke, findet sich in diesem Jahr auf Platz fünf. 

(csr/SP-X)
 
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