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Lokalsport
Panther bereiten sich schon auf die Relegationsspiele vor

Düsseldorf. Die Berlin Rebels (morgen, 15 Uhr, Mommsen Stadion) und die Kiel Baltic Hurricanes (3. September) - so heißen die beiden letzten Gegner der Panther in der GFL. Für beide Teams geht es in den Begegnungen mit den Düsseldorfern Footballern noch um die Abschluss-Platzierung in der höchsten deutschen Liga, die im Hinblick auf die Play-offs von Bedeutung sein wird. Von Manfred Johann

Für das punktlose Schlusslicht aus Düsseldorf steht längst fest, dass es die Saison als Tabellenletzter beenden wird. So ist es verständlich, dass das Hauptaugenmerk des Trainer-Teams der Panther auf der Vorbereitung auf die folgenden beiden Duelle um den Bundesliga-Spielplatz gerichtet ist.

"Wir haben nur 20 Prozent für die Partie gegen die Rebels trainiert. Die restlichen Prozent unserer Arbeit dienten bereits den Relegationsspielen", verrät Cheftrainer Michael Wevelsiep. Die Wahrscheinlichkeit, dass in diesen beiden Partien der Gegner Cologne Crocodiles heißen wird, hat sich seit dem vergangenen Spieltag erheblich erhöht.

Kölns größter Kontrahent um die Zweiliga-Meisterschaft, die Paderborn Dolphins, verlor nämlich zuletzt bei den Lübeck Cougars und liegt bei noch zwei ausstehenden Begegnungen nun zwei Punkte hinter den Kölnern.

So werden die Düsseldorfer bei den Rebels kein personelles Risiko eingehen und alle Spieler, die angeschlagen sind, mit Blick auf die Relegation schonen. Dazu zählen auch die beiden amerikanischen Importspieler Clark Evans (Quarterback) und Geremiaha Gates (Runningback).

In Berlin wird Defense Coordinator Jörg Mackenthun derweil testen können, in wie weit seine Schützlinge das von ihm gewünschte Abwehrsystem bereits verinnerlicht haben. Vor einer Woche gegen die Dresden Monarchs hatte er feststellen müssen, dass der ein oder andere Spieler da noch Nachholbedarf hatte. "Das war da aber kein Wunder nach nur zwei Trainingseinheiten", meinte Mackenthun.

Neben schwächeren Aktionen hatte er aber auch gute Momente beobachten können. Mike Wallace und Jalali Shaydan gelang es beispielsweise dreimal, Pässe von Monarchs Spielmacher Brandon Connette abzufangen. Sein Talent bewies auch der junge Linebacker Marius Kensy, der bei einem harten Sack, den gegnerischen Spielmacher zu Boden riss.

Trotz aller Fortschritte wird es den Gästen vom Rhein kaum möglich sein, ein ähnlich resspektables Ergebnis wie im Hinspiel zu wiederholen. Das 14:36 damals war eine der knappsten Niederlagen in der gesamten Saison für die Panther.

Quelle: RP
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