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Erkrath
Kunst und Kreatives im Lokschuppen

Erkrath. Es ist ein Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art. Kurz und knackig, nur zwei Tage lang, in ungewöhnlicher Umgebung. Der 16. Weihnachtsmarkt in und am Lokschuppen war trotzdem ein voller Erfolg. Dichtes Gedränge schon zum Start am Samstag, großes Interesse an den Angeboten der rund 30 Aussteller. Der Veranstalter, das Eisenbahn- und Heimatmuseum, war mit einem Stand vertreten. Von Thomas Peter

Der Weihnachtsmarkt im Lokschuppen gleicht einer Handwerksmesse. Im Gebäude selbst gab es Kunsthandwerk aus privater Heimarbeit. Wer nur wegen des Glühweins kommt, musste raus in die Kälte. Aus allen erdenklichen Genres wurde Selbstgemachtes angeboten, von Glückwunschkarten bis hin zu ausgefallenen Likörkreationen.

Gritli Oppermann verkaufte Körperpflegeprodukte wie Shea-Sahne, Handcreme und Seifen in den Aromen "Wiener Kaffeehaus", "Milch&Honig" oder "Amber&Ginger". Die Seifen waren von einer Freundin hergestellt, Oppermann selbst hatte "Memoboards" gefertigt, mit Stoff und Bändern bespannt Rahmen, auf den sich Karten, Flyer und Einladungen einklemmen lassen. Doris Blodau baut seit drei Jahren Weihnachtskrippen aus Materialien aller Art, wie Styropor, Schiefer und Lavastein. 60 Stück sind es bisher geworden, die natürlich nicht alle auf den Tisch passten. Obwohl die kleinsten aus einer halben Walnussschale bestehen. Nebenan bot Jutta Höner aus Unterbach Aquarell- und Wachsmalerei feil.

Neben den privaten Ausstellern waren auch Vereine vertreten. Alle Erlöse am Stand von Ursula Klasen gehen an das Kinderhilfswerk "Kinder von Chatterhat", das sich in Indien engagiert. Es sind vor allem Deko-Stücke in Serviettentechnik, die die drei Frauen anbieten, aber auch selbstgestrickte Socken und selbstgenähte Taschen und Schürzen. Abgerundet wurde das Angebot des Weihnachtsmarktes mit selbstgemachtem Zitronen-Ingwer-Gelee, Kaktusfeigen-Sirup und Quittenlikör.

Irmgard Bohlmann und Hannelore Loll besuchen den Lokschuppen-Markt jedes Jahr, und sind begeistert. Vergangenes Jahr hatte Bohlmann einen Adventskranz aus Metall gekauft, in diesem Jahr hat sie sich für Babyschühchen entschieden, in denen sich Banknoten für Geldgeschenke verstauen lassen.

Quelle: RP
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