| 00.00 Uhr

Mönchengladbach
Nach der Rampe ist vor der Rampe

Mönchengladbach: Nach der Rampe ist vor der Rampe
FOTO: Sparkassenpark
Mönchengladbach. Während die riesenhafte Anlage des Mailänder Wintersport-Events "Big Air" ausgedient hat, hat im Sparkassenpark gestern der Aufbau begonnen. Unterdessen geben die Veranstalter weitere Details zum Rahmenprogramm bekannt. Von Jan Schnettler

In Mailand, wo am Wochenende der erste Weltcup in der "Big Air Super Series" im Freestyle-Skifahren und Snowboarden über die Bühne gegangen ist, wird die riesige Rampe mit ihrem immensen, stützenden Unterbau nun wieder abgebaut. In Gladbach hingegen wird seit gestern aufgebaut: Die ersten von insgesamt 40 Lastwagen mit Material sind angerollt. Natürlich handelt es sich nicht um dieselben Bauteile. Schon alleine deswegen, weil die Rampe im Sparkassenpark noch etwas größer wird als die in der Lombardei. Sie wird 49 Meter hoch, höher als 16 Stockwerke. Der Ski-Weltverband FIS setzt das in Relation zu berühmten Bauwerken: Die Große Sphinx von Gizeh ist 20 Meter hoch, das Kolosseum in Rom 48 Meter, der Triumphbogen in Paris mit 50 Metern etwa gleichhoch.

130 Tonnen Stahl werden für die Anlage in Mönchengladbach verbaut - so viel wiegen 150 VW Golf. Mehr als 120 Meter lang wird das Konstrukt bis zum Auslauf lang sein, auch das eine deutliche Steigerung gegenüber Mailand. 1000 Kubikmeter Schnee liefert die Skihalle Neuss - der zudem hochwertiger sein soll als der italienische Kunstschnee, der zum Großteil aus "Crushed Ice" bestand. Alles in allem wird also alles noch eine entscheidende Nummer größer als in Italien.

Unterdessen hat der Sparkassenpark weitere Details zum Rahmenprogramm für das Event-Wochenende bekanntgegeben. So wird es neben den Liveshows der Absoluten Beginner und der Sportfreunde Stiller an beiden Abenden (2./3. Dezember) im Chapiteau, dem neuen Viermast-Palastzelt, große Festival- Aftershow-Partys geben, jeweils ab 21.30 Uhr. Am Freitag geht es los mit der "Mutter aller 90er-Partys" - "Trashdance" nämlich, mit Meista Fader und DJ Budda -, am Samstag folgt man mit "Titty Twister" mit einer Mischung aus Rock, Funk und Hip-Hop der guten alten Festival-Tradition. Der Eintritt zu den Partys ist für Festivalbesucher kostenlos, die Kapazität ist allerdings begrenzt.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Mönchengladbach: Nach der Rampe ist vor der Rampe


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.