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Mönchengladbach
Paar liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Mönchengladbach: Paar liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei
Die Polizei hat sich am Donnerstagabend eine Verfolgungsjagd mit einem Paar geliefert. FOTO: dpa, jan ggr iku
Mönchengladbach. Ein Paar hat sich am Donnerstagabend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Erst in den Niederlanden wurde das 19 und 20 Jahre alte Paar gestellt. 

Anwohner des Finkenwegs in Hockstein meldeten der Polizei am Donnerstagabend gegen 23.30 Uhr ein verdächtiges, mit zwei Personen besetztes Auto. Da die Anwohner auch das Kennzeichen des Hyundai ablesen konnten, stellte sich nach einer Überprüfung heraus, dass das Kennzeichen in der Fahndungsdatei als gestohlen gemeldet worden war.

Als der entsandte Streifenwagen sich dem Hyundai näherte, wurde dieser gestartet und das Paar versuchte sich einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Auf gegebene Anhaltezeichen wurde nicht reagiert, das Paar flüchtete.

Die Flucht ging mit hoher Geschwindigkeit zunächst in Richtung Innenstadt. Dann raste das Fahrzeug in Richtung Hardt, wobei innerstädtisch Geschwindigkeiten bis zu 150 km/h erreicht wurden, und von dort aus auf die A52 in Richtung Roermond.

Die Polizei folgte mit Zivilfahndern und Streifenwagen, umliegende Behörden wurden informiert und ein Hubschrauber wurde angefordert. Auf der Autobahn, ebenso wie bereits auf der Fahrt durch die Stadt, schaltete der Fahrer immer wieder seine Beleuchtung aus, auch bei einer Geschwindigkeit von über 200 km/h.

Bei Erreichen der Grenze schalteten sich niederländische Streifenwagen in die Verfolgung ein, die zunächst über Autobahnen und Landstraßen führte, bis der Fluchtwagen wegen eines Defekts liegen blieb und das Paar von den Niederländern in Gewahrsam genommen werden konnten.

Es handelt sich bei den beiden Personen um ein 19 und 20 Jahre altes Paar aus Mönchengladbach. Beide sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Dem 20-jährigen Fahrer wurde wegen Betäubungsmittelkonsums eine Blutprobe entnommen, das Auto sichergestellt.

Grund für die halsbrecherische Flucht war laut Polizeiangaben neben dem Umstand, dass ein gestohlenes Kennzeichen angebracht war, mit dem wahrscheinlich Tankbetrügereien begangen wurden, lediglich die Tatsache, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

(skr)