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Remscheid
Staatssekretär Günter Krings lobt die Leistung des THW

Remscheid. Auf dem Innenhof des Remscheider THW-Ortsvereins herrscht am Samstagvormittag eine Menge Trubel. Allerdings ist das trotz des Besuchs von Günter Krings, dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren, der ganz normale Übungsbetrieb beim Remscheider Technischen Hilfswerk, wie Ortsbeauftragter Christoph Rühl betont: "Wir pflastern ein kleines Übungsgelände, das ist unser ganz regulärer Übungs-Betrieb." Und Remscheids CDU-Landtagsabgeordneter Jens-Peter Nettekoven, auf dessen Einladung der Ortstermin stattfindet, fügt schmunzelnd an: "Das ist keine Dog-And-Pony-Show."

Krings betont, wie wichtig er das Technische Hilfswerk findet: "Beim THW gibt es einen hohen Grad der Spezialisierung, die aber von Menschen ausgeführt wird, die teils ganz andere Hauptberufe haben." Zudem seien die Ehrenamtlichen des THW zunehmend auch im Ausland tätig, auch in Gegenden der Welt, in denen es eher gefährlich zugeht. "So etwa in Flüchtlingslagern in Jordanien oder im Nord-Irak. Das ist, neben der wichtigen Arbeit in Deutschland, eine tolle Leistung, das THW eine tolle Einrichtung", sagt Krings.

Bei seinem Rundgang präsentiert sich das Remscheider THW dem Parlamentarischen Staatssekretär vor allem mit seinem bundesweit - neben Berchtesgaden in Bayern - einzigartigen Schreitbagger, der in der Fachgruppe "Räumen" ein wichtiges Spezialfahrzeug ist. "Der Bagger aus Berchtesgaden war auch kürzlich in Simbach/Inn bei dem dortigen Hochwasser im Einsatz", erklärt der stellvertretende Ortsbeauftragte Sven Chudzinski und fügt an: "Wir waren dann mit Personal vor Ort und haben beim Einsatz geholfen, weil unsere Mitarbeiter über das technische Know-how verfügen."

Ebenfalls erklärt wird dem Gast aus dem Innenministerium das "Einsatzstellen Sicherungssystem" (EES), mit dem etwa die Häuser im Umfeld des eingestürzten Kölner Stadtarchivs auf ihre Gefährdung hin gescannt werden. "Das kann in nur zehn Minuten passieren und ist für den Akutfall gedacht", erklärt Rühl.

Ein weiterer Einsatz geht am Wochenende zu Ende, wie Chudzinski sagt: "In Gevelsberg haben wir vor Monaten ein Haus mit unserem Spezialgerüst gesichert. Das Mehrfamilienhaus ist nun stabilisiert. Wir werden am Samstag anfangen, das Gerüst wieder abzubauen." Ansonsten seien die vergangenen Wochen ruhig gewesen, betont der stellvertretende Ortsbeauftragte und fügt hinzu: "Das ist ja insgesamt auch immer ein gutes Zeichen."

(wow)
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