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Lokalsport
Formel 1: Regen bringt Training durcheinander

Niederrhein. Regen in der Wüste. Ein seltenes Schauspiel. Doch am Donnerstag öffnete der Himmel über dem International Circuit von Bahrain seine Schleusen.

Der Regenguss hatte dann auch noch Auswirkungen auf das erste freie Training der Formel 1 gestern Nachmittag. Denn durch das Wasser war die Strecke bei weitem nicht so sandig, wie es die Fahrer aus den Jahren zuvor gewohnt waren. Da auch die Temperatur mit 23 Grad Celsius deutlich kühler war, nutzten die Rennställe das Training sehr rege.

Nico Hülkenberg kam in der ersten Session auf den sechsten Rang. Die durchaus gute Platzierung ist ein ambivalentes Ergebnis, da sowohl Sebastian Vettel (Ferrari) als auch die beiden Williams-Piloten, Felipe Massa und Valtteri Bottas, nicht wirklich auf Zeitenjagd gingen. Zudem hatte der Emmericher einen Rückstand von 2,3 Sekunden auf die Bestzeit von Nico Rosberg (Mercedes). Kein Gefallen hat sich Force India ganz offensichtlich mit der Entscheidung getan, dass auch Ersatzfahrer Alfonso Celis Einsatzzeiten in den Freitagstrainings erhalten wird. Er saß für seinen mexikanischen Landsmann Sergio Perez im Cockpit und wurde Vorletzter. Nur Rio Haryanto im unterlegenen Manor war langsamer. Nicht wenige Experten im Paddock sprechen Celis die Qualität ab. Allerdings soll ein hübsches Sümmchen aus Mexiko in die Teamkasse von Force India fließen, damit er fahren darf.

(tt)
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