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Stadt Willich
Eine Bratwurst für Armin Laschet

Wahl in NRW 2017: Eine Bratwurst für Armin Laschet in Willich
Armin Laschet beim Grillen mit (v.l.) Uwe Schummer, Stefan Berger und Marcus Optendrenk. FOTO: wolfgang kaiser
Stadt Willich. Sollte er der neue Ministerpräsident werden, will Armin Laschet NRW, in einigen Schlagworten ausgedrückt, sicherer, schlauer, stärker und durch weniger Staus schneller machen. Schnell ist er selbst auf jeden Fall, denn für etwa eine Stunde stand sein Bus mit seinem Wahlkampfteam jetzt am Neersener Schloss.

Es verblieb Zeit für das Grillen mit dem Spitzenkandidaten, der sich natürlich auch eine Wurst gönnte. CDU und Junge Union hatten dazu unter anderem Menschen eingeladen, die sich in irgendeiner Weise um Vertriebene, Flüchtlinge, um den Handel lokal aber auch über die europäischen Grenzen hinweg kümmern, so Hartmut Perseke, Nabil Daadouai, Rainer Höppner oder Yasuo Inadome. Aber auch Schützen, Neugierige oder einige Mitglieder von FDP und SPD kamen kurz mal zu einer Stippvisite vorbei.

Sie erlebten einen humorvollen Laschet, der zwar als "Echter Öcher" aus Aachen kommt, aber dem durchaus Willich bekannt war. Vor allem deshalb, weil in Wekeln die Familie seines Bruders Patrick wohnt. "Von daher ist mir schon immer Willich sehr nah", meinte der 56-Jährige, der weiter davon sprach, dass es in unmittelbarer Nähe des Neersener Schlosses den schönsten Grillplatz gäbe. Fürs Grillen, für die Krakauer oder die Rostbratwurst, sorgte diesmal das Team von "Castello da Chiara", das dort am Schloss mit idyllisch gelegenen Innen- und Außenplätzen sein Restaurant hat.

Natürlich war Armin Lachet überzeugt davon, dass es bei der Landtagswahl zu einem Wechsel komme. Sein Team war an den orangenen T-Shirts zu erkennen. Darauf war das Konterfei des Spitzenkandidaten der CDU abgedruckt, mit seinem Leitmotiv "Zuhören. Entscheiden, Handeln." Laschet bezeichnete den Wahlkampf bisher als sehr fair.

Mit dabei waren MdB Uwe Schummer, die Landtagsabgeordneten Stefan Berger und Marcus Optendrenk sowie Willichs Bürgermeister Josef Heyes. Die etwa sechsstündige Tour hatte an der Mühlrather Mühle, mit einem kleinen Törn auf dem Harikssee und einem ersten Stopp auf dem Inselschlösschen begonnen. Danach sah sich die Delegation das von Peter Peiffer geführte Rollrasen-Unternehmen in Schiefbahn an. War natürlich etwas erstaunt, dass mittlerweile zehn der 18 Fußball-Bundesligisten den Rasen aus Schiefbahn in ihren Stadien liegen haben.

Pünktlich war Armin Laschet dann am Abend wieder in seiner Heimatstadt Aachen. War mit dabei, als im Krönungssaal Lech Walesa den Polonius-Preis bekam.

(schö)
 
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