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Über weiten Teilen Deutschlands sichtbar
Hobbyastronomen bestaunen partielle Mondfinsternis

Die schönsten Aufnahmen: Deutschland erlebte den "angefressenen" Mond von rosa über orange bis blutrot
Die schönsten Aufnahmen: Deutschland erlebte den "angefressenen" Mond von rosa über orange bis blutrot FOTO: dpa, fru
Berlin. In vielen Regionen Deutschlands hatten Hobbyastronomen am Montagabend freie Sicht auf die partielle Mondfinsternis. Sonne, Erde und Mond standen in etwa in einer Reihe.

In Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern war der Mond nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vielerorts am fast wolkenfreien Himmel rosa- bis orangefarben leuchtend zu sehen. Der untere Teil war etwas verdunkelt. Der Mond trat teilweise in den dunklen Kernschatten ein, den die Erde auf der von der Sonne abgewandten Seite in den Raum wirft.

Weniger Glück hatten die Menschen in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, dem nördlichen Hessen und Teilen Nordrhein-Westfalens: Dort verschleierten laut DWD vielerorts Wolken die Sicht.

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Von Deutschland aus war diesmal nur der zweite Teil der Verdunkelung zu sehen, da der Aufgang des Mondes erst nach Mitte der Finsternis erfolgte. Um 21.19 Uhr endete der sichtbare Teil der Mondfinsternis mit Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde. Um 22.53 Uhr war die Finsternis beendet.

(sbl/dpa)
 
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