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Hannover
Diese Zitate prägten den AfD-Bundesparteitag

Diese Zitate prägten den AfD-Bundesparteitag
Frauke Petry, Vorsitzende der AfD. FOTO: dpa, jst
Hannover. Zwei Tage lang hat sich die Alternative für Deutschland auf ihrem Bundesparteitag in Hannover über Satzungsfragen und aktuelle politische Themen ausgetauscht. Denkwürdige Sätze sind dabei gefallen.

Gestiegene Umfragewerte beflügeln die AfD vor den kommenden Wahlen. Selbstbewusst fordert Parteichefin Petry den Rücktritt der Kanzlerin. Das Plenum verabschiedet einen noch schärferen Asylantrag als von der Führung gewünscht. Wir haben Zitate gesammelt, die den Parteitag geprägt haben:

AFD-PARTEICHEF FRAUKE PETRY:

"Wir sind gekommen, um zu bleiben, weil Deutschland uns braucht."

"Wir sind hier, um Deutschland zu zeigen, dass die AfD nicht weg war."

"Wir brauchen die Ängstlichen, um Mehrheiten zu bewegen. Die Ängstlichen sind nicht unsere Gegner, sondern genau genommen unsere Verbündeten."

"Treten Sie zurück. Sie schaffen es." (an die Adresse von Kanzlerin Angela Merkel.)

"Die Eurokrise, die Krise der EU und auch die Migrationskrise sind letztendlich Folge einer viel tiefer gehenden demokratischen Krise."

"Zu negieren, dass es einen Zusammenhang zwischen illegaler Migration und den Anschlägen in Paris gibt, ist eine politische Naivität."

"Solange die anderen Parteien, solange die Öffentlichkeit, die Medien nicht bereit sind, Hass als Symptom einer nicht vorhandenen Diskussion, nicht vorhandener Lösungsansätze der Bundesregierung zu sehen, kommen wir in der Diskussion keinen Schritt weiter."

"Wir werden den Niedergang der Demokratie beenden."

"Lassen sie uns den Mut der AfD auch öffentlich weiter leben, um den mutlosen Mut zu machen. Und um den Orientierungslosen eine Heimat zu geben. 2015 ist eine gesamteuropäische Krise, aber auch eine Chance, auch für unsere Land eine neue Identität zu finden. Wir wollen Deutschland in unserem Sinne verändern."

"Wir ärgern uns zurecht darüber, aber wir sind auch ein Stück immun geworden." (Zum Vorwurf, die AfD sei eine rechtsextreme Partei)

"Liebe Vertreter der Pinocchio-Presse" (als Anspielung auf die auch von AfD-Anhängern verwendete Verunglimpfung "Lügenpresse")

AFD-CO-CHEF JÖRG MEUTHEN:

"Gelassenheit tut uns in diesen Zeiten gemeinsam gut."

"Wir lassen uns nicht mehr auseinandner dividieren."

"Wer auf eine neue Spaltung lauert, wird enttäuscht werden.

"Wir werden noch viel erfolgreicher werden."

BJÖRN HÖCKE, AFD-FRAKTIONSCHEF AUS DEM THÜRINGER LANDTAG:

"Deutschland in seiner jetzigen Form soll abgeschafft werden."

"Was Frau Merkel gerade macht, ist ein asylpolitischer Amoklauf."

"Ich kann nur der CDU raten, den Amoklauf von Frau Merkel zu beenden.
Das ist verantwortungslos, was diese Frau macht."

"Wir werden in diesem Jahr wahrscheinlich zwei Millionen Menschen unterbringen müssen. Das überfordert schon jetzt die Kommunen und die Menschen in diesem Land."

(felt/dpa)
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