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"Nicht nachvollziehbar"
Alba Berlin schimpft auf Pokal-Ansetzung

Alba Berlin schimpft auf Pokal-Ansetzung
Alba-Geschäftsführer Marco Baldi. FOTO: dapd, dapd
Berlin. Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat die BBL für die Ansetzung des Pokal-Halbfinals gegen die Brose Baskets aus Bamberg am Samstag um 17 Uhr kritisiert. 45 Stunden zuvor tritt der Hauptstadtklub zum entscheidenden Euroleague-Zwischenrundenspiel gegen Maccabi Tel Aviv an.

Am Cup-Wochenende trifft Gastgeber EWE Baskets Oldenburg erst um 20 Uhr auf die Telekom Baskets Bonn. "Dafür gibt es keine nachvollziehbare Erklärung", sagte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi. Die Liga müsse sich fragen, was sie zum internationalen Erfolg der Klubs "beitragen" könne.

Er respektiere diese Meinung, sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. "Aber unsere Entscheidung ist sachgerecht und vernünftig." Alba vergesse "ein wenig, dass die Ansetzung den potenziellen Vorteil hat, mehr Zeit für die Vorbereitung auf das Finale am Sonntag um 14 Uhr hat." Es sei verständlich, dass das Heimteam das späte Spiel am Samstag bestreiten dürfe. "Es ist sowieso ein hartes Programm, ob es durch die drei Stunden so viel härter gemacht wird, das halte ich zumindest nicht für sicher", betonte Pommer.

Für den Fall des ersten Viertelfinaleinzugs eines deutschen Klubs in der 2000 gegründeten Euroleague muss der Bundesliga-Spielplan von Alba umgebaut werden. "Das wird ein beinhartes Programm für Alba, das ist aus unserer Sicht betrüblich, wir können es nur schlicht nicht ändern, weil wir mit 18 Mannschaften spielen und der Spielplan seit anderthalb Jahren feststeht", erklärte Pommer. Am geplanten Playoff-Start am 9. Mai für die anderen Klubs soll zwar festgehalten werden. "Ob er für Alba so bleiben kann, werden wir am Freitagmorgen wissen", sagte Pommer.

(dpa)
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