1. Bundesliga 16/17
| 10.36 Uhr

Neue Vertrag
1. FC Köln bindet Trainer Stöger bis 2020

Porträt: Peter Stöger: Wiener, Kölner, Karnevals-Fan
Porträt: Peter Stöger: Wiener, Kölner, Karnevals-Fan FOTO: dpa, ve tmk
Köln. Erst Hennes Weisweiler als Rekord-Trainer der Diva vom Rhein beerben, dann der "kölsche Arsene Wenger" werden: Peter Stöger hat seinen Vertrag beim Bundesligisten 1. FC Köln vorzeitig um drei Jahre bis 2020 verlängert und ist damit auf dem besten Wege, sich einen exponierten Platz in der Vereinshistorie zu sichern.

"Wir haben eine Mannschaft, die sich noch weiterentwickeln wird, und abseits des Fußballs fühle ich mich in der Stadt sehr wohl. Es passt einfach alles, deshalb musste ich nicht lange nachdenken", sagte der 49-Jährige am Donnerstag. Der bisherige Vertrag des Österreichers wäre noch bis 2017 gelaufen. Schon an dessen Ende hätte er die Bestmarke des Meistermachers Weisweiler als FC-Trainer mit der längsten Amtszeit der Vereinsgeschichte (1948 bis 1952) eingestellt. Vor Stöger hatte der selbst ernannte Karnevalsklub sechs Trainer in weniger als vier Jahren "verbraucht".

"Mit Peter Stöger haben wir den optimalen Trainer für den FC - das ist unsere tiefe Überzeugung. Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima. Und Dinge, die funktionieren, soll man nicht auseinanderreißen", sagte Geschäftsführer Jörg Schmadtke.

Auch der Vertrag mit Co-Trainer Manfred Schmid wurde bis 2020 verlängert, Torwartcoach Alexander Bade hat einen Arbeitsvertrag ohne Befristung. Mit Stöger und den Geschäftsführern Alexander Wehrle und Schmadtke kehrte beim ersten deutschen Meister endlich Ruhe ein. Vizepräsident und Ex-Nationaltorhüter Toni Schumacher hatte zuletzt den Wunsch geäußert, dass der Trainer der "kölsche Arsene Wenger" werde. Der Franzose arbeitet bereits seit 1996 ununterbrochen beim FC Arsenal.

 

(sid)
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