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Tennis bei Olympia
Kohlschreiber muss in Rio wegen Stressfraktur aussteigen

Olympia 2016: Philipp Kohlschreiber muss in Rio wegen Stressfraktur aussteigen
Philipp Kohlschreiber ist der zweite deutsche Tennis-Profi, der in Rio von einer Verletzung gestoppt wird. FOTO: dpa, gh
Rio de Janeiro. Für Tennisprofi Philipp Kohlschreiber sind die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro vorzeitig beendet. Der 32-Jährige aus Augsburg laboriert an einer Stressfraktur im rechten Fuß und tritt am Montag nicht zum Zweitrundenspiel gegen den Slowaken Andrej Martin an.

Das bestätigte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Kohlschreiber trat bereits am Montag die Heimreise an.

"Es gab gestern ein MRT. Er muss vier bis acht Wochen pausieren", sagte Dirk Hordorff, Teamchef der deutschen Tennisspieler in Rio, am Montagorgen (Ortszeit) dem SID: "Aus gesundheitlicher Sicht steht Rio für uns bislang unter keinem guten Stern."

Kohlschreiber ist bereits der vierte deutsche Tennisprofi, der für die Spiele in Rio ausfällt. Philipp Petzschner (Bayreuth) hatte seine Teilnahme wegen einer Infektion abgesagt, anschließend zog auch Hoffnungsträger Alexander Zverev (Hamburg) zurück.

In Rio gab Dustin Brown sein Erstrundenmatch gegen Thomaz Bellucci (Brasilien) beim Stand von 6:4, 4:4 wegen einer Knöchelverletzung auf. Brown war beim Weg ans Netz umgeknickt und böse auf den Hartplatz gefallen.

Deutschlands Top-Spieler Kohlschreiber hatte am Sonntag zunächst seinen Auftritt in der Erstrundenpartie im Doppel zusammen mit Jan-Lennard Struff (Warstein) gegen das slowakische Duo Martin/Igor Zelenay abgesagt. Kohlschreiber und Struff waren in Rio als einziges deutsches Männer-Doppel gemeldet gewesen.

(sid)
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