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Paralympics 2016
Zwei Athleten starten im Flüchtlings-Team

Rio de Janeiro. Wie bei den Olympischen Spielen nimmt auch an den Paralympics in Rio de Janeiro eine Mannschaft aus Flüchtlingen teil. Wie das Internationale Paralympische Komitee (IPC) am Freitag mitteilte, starten der Syrer Ibrahim Al Hussein und Shahrad Nasajpour aus dem Iran als Team der unabhängigen paralympischen Athleten (IPA). Al Hussein lebt in Griechenlands Hauptstadt Athen, wo er auch schon am olympischen Fackellauf teilnahm. Er trainiert mit Hilfe des Griechischen Paralympischen Komitees und nimmt im Schwimmen über 50 und 100 Meter teil. Er hatte bei einem Raketenangriff sein rechtes Bein verloren. Als Bootsflüchtling war er dann nach Europa gekommen. Der in den USA lebende Iraner Shahrad Nasajpour startet im Diskuswerfen. Auf Bitten des Athleten gab das IPC keine persönlichen Informationen über ihn bekannt. Alle anfallenden Kosten übernimmt das IPC. Während der Spiele wohnen die Sportler wie die mehr als 4300 Athleten aus über 160 Ländern im Athletendorf.

 

(dpa)
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