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Stars Der Woche
Der Waschbär muss weg - Sterne und Millionen wandern ins Ruhrgebiet

Düsseldorf. Eigentlich läuft es im Leben doch immer auf eine Frage hinaus: Wie war ich? Wir sagen es und vergeben Sternchen.

Es gibt Dinge, die macht ein großer Filmliebhaber nicht. Udo Heimansberg etwa kommt das neue Ben-Hur-Remake nicht ins Bambi oder ein anderes der Düsseldorfer Filmkunstkinos. "Man dreht ja auch den Paten nicht neu", sagt er und ist damit einer prinzipienstärksten Düsseldorfer. Von uns von Herzen HHHHH

Nachdem wir die Nutrias als eingewanderte Spezies gerne (sie klauen Angelköder) aus der Stadt jagen wollten, hat die EU reagiert. Sie hat sofort alle Waschbären als auch Ortsfremde in Zoos verboten - auch die Racoons im Grafenberger Wald werden keine Nachfolger kriegen. Richtig doof finden wir das von der EU. Kümmert euch um die Brexit-Briten und lasst die süßen Waschbären in Ruhe. Für die bald Vertriebenen gibts daher zum Trost:

HHHHI

Die Köbesse wie Uwe von Sonn aus dem Uerige (Foto) bekommen kein Denkmal. Der Kulturausschuss lehnte die Idee der Düsseldorfer Jonges ab, obwohl die ihr Denkmal für die Kellner sogar verschenken wollten. Den Köbessen wird das nicht unrecht sein. Die bevorzugen es sowieso, wenn man auf ihr Wohl mit einem Altbier anstößt. Und zwar schön oft, und in nicht zu langem Abstand, und mit schön tiefen Schlücken. Prost!

HHHII

Man darf beim Einkaufen handeln, aber man muss aufpassen, dass man sich von windigen Anbietern nicht übers Ohr hauen oder etwas unterschieben lässt. Deswegen, lieber Roland Kettler von der Bädergesellschaft, beim nächsten Mal bitte kein aufpoliertes Becken aus Ostdeutschland mehr. Das steht da jetzt in seinem 50x25-Meter-Gardemaß im Rheinbad und rostet schon. Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt. Deswegen nur IIIII

Oh, oh, lieber Thomas Geisel. Der städtischen Tochter IDR haben Sie mal eben eine Million Euro mehr Gewinn aus dem Kreuz geleiert, als vorher geplant war. Kann man machen, wenn man alleiniger Aktionär ist, und den Aufsichtsrat überstimmen kann. Fließt das Geld jetzt per Kommunal-Soli ins Ruhrgebiet? Nun ja, eigentlich sollten Sie heute fünf Soli-Sterne kriegen. Aber die haben wir jetzt leider an strukturschwache Städte im Pott verschenkt, sorry! IIIII

Transparenz - so lautet das Schlagwort, das derzeit am Görres-Gymnasium besonders häufig zu hören ist. Konflikte aus sieben Jahren sollen dort beendet werden. Da verwundert es doch ein wenig, dass der eigens von der Bezirksregierung berufene Mediator Christoph Hutter komplett auf Tauchstation geht. Der Mann müsste ja nichts aus dem Giftschrank der vergangenen Jahre ausplaudern, aber sein Gesicht zeigen könnte er schon. Deswegen fürs Erste nur IIIIH

(tb/ujr/jj/arl)
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