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Israel-Tag
Deutsch-Israelische Gesellschaft begrüßt Besuch aus Neuss

Israel-Tag: Deutsch-Israelische Gesellschaft begrüßt Besuch aus Neuss
André von Schieck (l.), Dagmar Kann-Coomann, Wolfgang Wende FOTO: hjba
Düsseldorf. Erst am 14. Mai jährt sich die Staatsgründung Israels, auf dem Schadowplatz wurde gestern schon gefeiert. "Das hat sich terminlich so ergeben", sagt Mitorganisator Michael Naor. Immerhin hat Düsseldorf dadurch eine Vorreiterrolle: "Wir geben den Startschuss für Feiern in 60 anderen deutschen Städten", sagt Naor.

Seine Mitstreiter und er freuten sich über viel Andrang bei Frühlingswetter. Es gab koscheres Essen aus dem Restaurant "Die Kurve" und israelische Schlager, zudem stellten sich einige Vereine vor. Darunter die Düsseldorfer Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, die den Austausch zwischen den Ländern fördern und das Wissen über Israel vertiefen will. Gerade arbeitet man an einer Ausstellung über Wirtschaftspartnerschaften, die im November im Landtag zu sehen sein wird. Der Verein freute sich über Besuch aus Neuss. Dagmar Kann-Coomann möchte in der Nachbarstadt einen Treff für Israelfreunde etablieren. "Ich merke, dass es viele Vorurteile gibt", sagt sie und will dabei helfen, mehr über das Land zu vermitteln. Ihre Hoffnung: "Vielleicht kann Neuss eine Städtepartnerschaft in Israel beginnen."

Düsseldorf hat bereits eine, mit der Hafenstadt Haifa. Oberbürgermeister Thomas Geisel kündigte bei seiner Ansprache an, die Beziehung vertiefen zu wollen.

Auch eine Reihe von Generalkonsuln besuchte den Israel-Tag: Grigorios Delavekouras (Griechenland), Vincent Xavier Joseph Muller (Frankreich), Francisco de Asís Aguilera Aranda (Spanien) und Ryuta Mizuuchi (Japan) feierten mit.

(arl)
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