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Grevenbroich
Johann-A. Lenkait Die Linke

Grevenbroich. Die Spaltung von Berlin und Deutschlands hat Johann-Albrecht Lenkait motiviert, sich früh politisch zu bilden. 1951 wurde der heute 66-Jährige in der Hauptstadt, in West-Berlin, geboren. In der Schule hatte der junge Lenkait zwei Lieblingsfächer, die den meisten Schülern die Haare zu Berge stehen lassen: Chemie und Physik. "Ein Kumpel hatte einen Chemiebaukasten, damit haben wir sogar versucht, unsere eigenen Böller für Silvester zu basteln", erzählt Lenkait.

Mit 20 Jahren begann er an der Freien Universität Berlin mit dem Studium der Chemie, ein Forschungs-Stipendium lockte Lenkait an die Universität Oxford. Während Angela Merkel sich mit Quantenchemie beschäftigte, forschte Lenkait im Bereich der Reaktionskinetik. "Die wissenschaftliche Nähe zwischen der Bundeskanzlerin und mir ist durchaus vorhanden", sagt Lenkait.

Jobs hatte der ehemalige Produktmanager in Brüssel, Wien, Genf und Stuttgart. 1985 zog es Lenkait und seine Frau ins rheinländische Meerbusch für einen Job bei Canon im benachbarten Neuss. "Bei den Schwaben habe ich mich wie ein Fremdkörper gefühlt. Die Art der Rheinländer erinnert mich an die meiner Heimat, in Meerbusch habe ich mich direkt zuhause gefühlt", sagt der gebürtige Berliner. In der Partei ist er seit 2009 Mitglied, seit 2016 sachkundiger Bürger der Fraktion Die Linke/Piraten im Stadtrat Meerbusch. Im Orchester der Landesregierung spielt Lenkait die erste Geige. Ob er die auch nach der Wahl im Landtag spielt? Seine Themen sind Sozial- und Wirtschaftspolitik sowie Bildung. laha

Quelle: NGZ
 
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