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Motorsport
Aufholjagd endet für Jörg Müller auf Rang sechs

Kreis Heinsberg. Motorsport: Japanische GT-Serie startet in Thailand. Heyer und Lambertz auf dem Nürburgring nur im Mittelmaß. Von Hans Groob

Es gibt Tage, die hakt man besser schnell ab, weil das Podium einfach nicht zu greifen war. Der Gewinn ist dabei bestenfalls die Erkenntnis, wiederum eine Erfahrung reicher zu sein. Der Wegberger Langstreckenexperte Kenneth Heyer war nach Platz eins und zwei bei der Super-Tourenwagen-Trophy auf dem Hockenheimring mit hohen Erwartungen aus dem nigelnagelneuen Mercedes-AMG von Kornely-Motorsport in den S-Mann-Filter Mercedes AMG GT3 des Teams Zakspeed umgestiegen, um auf dem Nürburgring den vorletzten Lauf der VLN-Langstrecken-Meisterschaft zu bestreiten. Doch schon im Training, das wegen nasser Piste schwierige Bedingungen hatte, lief es nicht richtig rund, standen magere 9:55,435 Minuten als beste Rundenzeit. So ging es nur von Startplatz 14 in das DMV 250-Meilen-Rennen des MSC Adenau, das für Kenneth Heyer, Sebastian Asch und Daniel Keilwitz nach 4:12 Stunden Gesamtrang 15 und Klassenplatz neun brachte. Weil die 24,358 Kilometer lange Piste sich verbessert zeigte, kam als schnellste der 27 Runden eine 8:15,493 Minuten zustande.

Natürlich fand der junge Dremmener BMW-Pilot Alex Lambertz im M 235 i RC von Walkenhorst Motorsport die gleichen Pistenverhältnisse vor, die für ihn und seine Teamkollegen Thomas Hetzer (Bonn) und Stefan Kruse (Löhne) nach 11:32,762 Minuten im Training dann im Rennen 9:19,727 Minuten in der schnellsten der 24 gefahrenen Runden zuließen. Das war Platz 61 gesamt - von immerhin 153 Startern - und Rang neun in der Klasse CUP5.

Für den Hückelhovener Fahrer Jörg Müller war wieder ein Flug um die halbe Erdkugel nötig, damit er an der japanischen Super-GT-Serie teilnehmen konnte. Die war wegen der Formel 1-Konkurrenz zum sechsten Wertungslauf auf das asiatische Festland umgezogen, um auf dem Chang International Circuit im thailändischen Buriram 61 schnelle Runden zu drehen. Das Steuer dazu teilte sich der Wahlschweizer wieder mit seinem japanischen Kollegen Seiji Ara, die allerdings die schwere Aufgabe hatten, den BMW M6 GT3 des Teams Studie BMW vom leicht verkorksten Training (P 16) soweit wie möglich nach vorne zu bringen. Die Schadensbegrenzung gelang, wurden sie doch auf der guten Position sechs abgewunken. Die Japan-Saison wird am langen November-Wochenende (11. bis 13.) mit einem Doppelstint abgeschlossen, weil in Motegi die im Frühjahr ausgefallene Runde drei nachgeholt und der Finallauf aufgerufen sind.

Quelle: RP
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