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Lokalsport
Borussias U19 will unter die top Vier

Fussball. Alles auf Anfang heißt es für die U19 der Borussen. Nachdem in der vergangenen Saison beide Ziele verpasst wurden, nimmt der Fohlennachwuchs in der A-Junioren-Bundesliga einen neuen Anlauf. Rang sechs und das Ausscheiden im Halbfinale des Niederrhein-Pokals waren zu wenig für die ambitionierten Borussen. "Der Anspruch von Borussia muss es sein, unter den besten vier Mannschaften der Liga zu landen", sagt Borussias Direktor für Amateure und Jugend Roland Virkus.

Der Trainerwechsel von Arie van Lent zu Thomas Flath und die Tatsache, dass die besten Nachwuchsspieler häufig in der U23 zum Einsatz kamen, gaben wohl den Ausschlag für eine eher als durchwachsen zu bezeichnende Saison. Das soll jetzt besser werden. VfL-Trainer Flath hat viele Akteure in den Kader übernommen, die er noch aus der U17 kennt. Zudem wurden mit Mika Hanraths (Fortuna Düsseldorf), Florian Mayer (VfL Bochum) und Tilmann Jahn vom 1. FC Kaiserslautern drei hoffnungsvolle Talente verpflichtet. Nachwuchskräfte hervorbringen und an den Lizenzkader heranzuführen, gehören zur Philosophie der Borussen. Die Talente sollen zu Persönlichkeiten auf und vor allem auch neben dem Platz geformt werden. Das ist für Flath dann am Ende auch wichtiger als eine tolle Platzierung in der Bundesliga. "Wir wollen mit dem Spieler gemeinsam versuchen, sein Potential auszuschöpfen", sagt Flath. "Dabei achten wir auch auf seine Entwicklung außerhalb des Fußballs."

Sportlich lief es in der Vorbereitung bereits recht gut. Auch wenn zuletzt nur ein sechster Platz beim international besetzten Otten Cup heraussprang. "Ich habe viele positive Aspekte im Spiel meiner Mannschaft gesehen", sagt Flath. "Gegen die internationalen Topmannschaften waren wie trotz allem konkurrenzfähig, haben taktisch gut strukturiert und als Mannschaft gut zusammen gespielt." Flath ist sich sicher, dass sein Team mit viel Selbstvertrauen in die Saison starten wird. Los geht es gleich mit einer englischen Woche. Preußen Münster (A), VfL Bochum (H) und der amtierende Deutsche Meister Borussia Dortmund (H) sind die ersten Gegner.

Mit Neu-Trainer Hagen Schmidt hat sich die U17 deutlich mehr vorgenommen als in der vergangenen Saison. Da reichte es nach zwischenzeitlichen Abstiegssorgen gerade noch zum sechsten Platz. Immerhin gelang im Niederrhein-Pokal ein Finalerfolg gegen den MSV Duisburg (1:0). In den Vorbereitungsspielen lieferte die neuformierte Mannschaft gute Leistungen ab. Nur das Toreschießen klappte zuletzt nicht. "Die Jungs müssen sich in Zukunft auch mit Toren belohnen und offensiv noch gefährlicher werden", sagt Schmidt. Bei Aufsteiger Viktoria Köln will die U17 treffsicherer sein.

(api)
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