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Neuss
UPS seit 40 Jahren im Kreis zu Hause

Neuss: UPS seit 40 Jahren im Kreis zu Hause
Der sogenannte Air Hub am Flughafen Köln-Bonn - hier ein Bild von der Paketsortierung - dient als internationale Logistikdrehscheibe. FOTO: UPS
Neuss. Das Logistikunternehmen eröffnete am 16. August 1976 seine Niederlassung in Neuss. Von zentraler Bedeutung ist die Nähe zum Flughafen Köln-Bonn.

Für das Logistikunternehmen UPS ("United Parcel Service") ist heute ein besonderer Tag. Vor 40 Jahren wurde die erste Niederlassung in Deutschland eröffnet - und zwar in Neuss. Zum Geburtstag hat das US-Unternehmen, das 1907 in Seattle gegründet wurde inzwischen seinen Hauptsitz in Atlanta hat, eine Bilanz vorgelegt.

Der nach eigenen Angaben größte Paketdienst der Welt, der täglich 18,3 Millionen Pakete zustellt, nahm seinen Dienst in der Bundesrepublik heute vor 40 Jahren mit 120 Paketfahrzeugen und 211 Mitarbeitern auf - mittlerweile sind es rund 4200 Fahrzeuge, 97 UPS-Niederlassungen und rund 18.000 Mitarbeiter in Deutschland. Frank Sportolari, Generalbevollmächtigter UPS Deutschland, betont: "Deutschland ist der größte Einzelmarkt für UPS außerhalb der USA." Zum 40. Geburtstag sponsert das Unternehmen verschiedene Sportveranstaltungen - auch das Supercup-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund gehörte dazu.

Seine Deutschlandzentrale hat UPS nach wie vor in Neuss. Der Rhein-Kreis hat zentrale Bedeutung für das Unternehmen - auch dank der Nähe zum Flughafen Köln-Bonn. Dort hat UPS vor 30 Jahren seinen Air Hub in Betrieb genommen, der sich laut Unternehmen zum "Herzstück des europäischen Expressnetzwerks" entwickelt hat. Zusammen mit dem Worldport in Louisville (USA) und den asiatischen Air Hubs in Hong Kong, Shenzhen und Shanghai diene er als internationale Logistikdrehscheibe.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens Köln-Bonn für die Region hatte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) unlängst bei der 6. Nationale Konferenz für Güterverkehr und Logistik in Neuss betont. Er machte dabei deutlich, dass ein Nachtflugverbot für den Frachtverkehr in Köln-Bonn für ihn kein Thema sei. Der Airport sei gerade als Drehkreuz für den Warenverkehr auch deshalb enorm wichtig, weil er neben Leipzig/Halle der einzige rund um die Uhr geöffnete Flughafen in Deutschland sei. Das mache die Region als Standort für die Wirtschaft attraktiv und schaffe Arbeitsplätze.

(abu)
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