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Lokalsport
Grand-Prix bleibt feste Größe im Weltringen

Dass mit rund 190 Starterinnen und 19 Nationen deutlich weniger als in den Vorjahren im TSV-Bayer-Sportcenter los war, wirkte sich natürlich auch auf die Atmosphäre des in Anlehnung an den Ehrenvorsitzenden als "Hans-von-Zons-Turnier" ausgetragenen Ringer-Grand-Prix aus.

Dennoch ändert es nichts daran, dass die Veranstaltung des AC Ückerath weiterhin zu den weltweit wichtigsten Turnieren im Frauen-Ringen zählt. Das bestätigt auch Karl-Martin Dittmann, Generalsekretär des Deutschen Ringerbundes und Sekretariatsmitglied im Weltverband UWW: "Die Veranstaltung ist ein fester Bestandteil in unserem Kalender. Dass hier über zehn Olympiateilnehmer dabei sind, zeigt doch schon den riesigen Stellenwert." Vielmehr war die zurückgegangene Zahl an Teilnehmern dem Umstand geschuldet, dass viele Athletinnen erst vor zwei Wochen Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele zu absolvieren hatten. Detlev Zenk, Vorsitzender des ACÜ, zog daher ein wieder einmal positives Fazit: "Ich bin sehr zufrieden, auch wenn es natürlich schade ist, dass in diesem Jahr nicht alle dabei sein konnten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir manche Duelle genauso auch in Rio sehen werden."

Verstecken musste sich das Starterfeld in der Tat nicht, insbesondere die in Dormagen übermächtigen Russinnen, aber auch Schweden und Kanada, das mit seinem besten Aufgebot angereist war, stachen aus dem Feld heraus. So sicherte sich Russland, für das es stolze elf der 26 angetretenen Athletinnen ins Finale schafften, mit 190 Gesamtzählern auch souverän den Sieg in der Teamwertung. Deutschland hatte vor den gleichauf liegenden Polen als Zweiter gerade einmal 95 Punkte gesammelt.

(pas-)
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