| 17.50 Uhr

Flüchtlinge ziehen trotzdem ein
Übelriechende Flüssigkeit in Asylbewerberheim verteilt

Buttersäure-Anschlag auf Asylbewerberheim in Dresden
In dieses ehemalige Hotel im Dresdener Stadtteil Stetzsch sollen Asylbewerber ziehen. Am Mittwoch verteilten Unbekannte übel riechende Buttersäure in dem Haus. FOTO: dpa, abu fdt
Dresden. Wenige Stunden vor dem Bezug eines Asylbewerberheims in Dresden ist in einem Raum erneut eine übelriechende Flüssigkeit verspritzt worden. Ein Polizeisprecher sagte, wegen des Gestanks sei am Mittwochmorgen die Feuerwehr in dem Gebäude im Stadtteil Stetzsch im Einsatz gewesen.

Nach Medienberichten soll es sich um Buttersäure handeln. Die Behörden bestätigten dies nicht und verwiesen auf die Ermittlungen durch das auf Extremismus spezialisierte Operative Abwehrzentrum (OAZ) in Leipzig.

Ungeachtet dessen werden bis zum Abend 30 Flüchtlinge unter anderem aus Syrien, Afghanistan und Pakistan einziehen, wie eine Sprecherin der Stadtverwaltung sagte. Am Sonntag waren sechs Fensterscheiben an der Hofseite des Gebäudes zu Bruch gegangen, nachdem Steine aus einer Gruppe von etwa 30 Menschen heraus geworfen worden waren. Am Tag zuvor war schon einmal eine übelriechende Flüssigkeit in dem Gebäude verteilt worden.

(dpa)
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