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Idomeni
Balkan-Staaten machen ihre Grenzen dicht

Idomeni. Die Balkanroute für Flüchtlinge ist faktisch geschlossen. Slowenien, Kroatien, Serbien und Mazedonien lassen seit gestern niemanden ohne gültigen Reisepass und Visa mehr passieren. Damit sitzen mehr als 35.000 Menschen in Griechenland fest. Auch das Schicksal der Flüchtlinge, die bereits auf der Strecke nach Westeuropa unterwegs sind, ist völlig offen.

Ungarn rief landesweit den Krisenzustand aus, Polizei und Militär an der Grenze sollen verstärkt werden. Slowenien löste die Kettenreaktion aus. Bereits am Dienstag hatte das Land angekündigt, wieder die Schengen-Regeln anzuwenden und nur noch Menschen mit gültigen Papieren einreisen zu lassen. Kroatien, Serbien und Mazedonien schlossen sich dieser Entscheidung an.

(dpa)
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