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Bayer Leverkusen
Monaco bei Standards immer gefährlich

Bayer Leverkusen: Monaco bei Standards immer gefährlich
Radamel Falcao wird gegen Bayer wahrscheinlich nicht auflaufen. FOTO: dpa, sn mr
Leverkusen. Der bekannteste Name des AS Monaco wird vermutlich fehlen: Radamel Falcao, einst bei Manchester United und Atletico Madrid einer der besten Stürmer Europas, dürfte nach seiner Gehirnerschütterung geschont werden.

Seine Abwesenheit nutzte zuletzt der neue Abwehrchef Kamil Glik: Der polnische Innenverteidiger traf in der Liga gegen Angers erst selbst und erzwang dann ein Eigentor. Durch das 2:1 steht Monaco in der Liga auf Platz zwei gut da - zurecht, denn außer einem Remis gegen EA Guingamp gab es nur noch einen Punktverlust bei der 0:4-Klatsche gegen das Überraschungsteam aus Nizza. Deutlichen Anteil am Erfolg haben die Portugiesen Bernardo Silva und Joao Moutinho. Silva war bei der EM noch nicht dabei, aber Moutinho bewies schon beim Titelgewinn, dass er in der Lage ist, ein Spiel zu lenken. Chef im Angriff ist Interims-Kapitän Valère Germain. Der traf allerdings bisher lediglich zweimal in der Qualifikation zur Champions League.

Die Form Monaco ist gut drauf. Trainer Leonardo Jarmin hat sein Team im Griff. Die Monegassen haben nicht nur in der Liga einen Lauf. Aussagekräftig ist die Partie gegen Tottenham Hotspurs im ersten Gruppenspiel. Da siegte man halbwegs souverän 2:1 und nahm dem Favoriten drei wichtige Punkte ab.

Darauf muss Bayer 04 achten Moutinhos Standards sind eine stete Gefahr. Schnell und dribbelstark ist zudem der junge Adama Traoré. Er sorgt auf der Außenbahn für Druck. Die größte Gefahr geht aber vermutlich von Mittelfeldspieler Fabinho aus. Der Brasilianer spielt angriffslustiger als es seine Position erahnen lässt. Fraglich bleibt, ob die Monegassen ohne Falcao genug Durchschlagskraft im Sturm besitzen - und ob das Talent Kylian Mbappé diese Lücke füllen kann. 

Quelle: RP
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