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NBA trauert um Saunders
"Ein großer Basketball-Denker und ein noch besserer Mensch"

NBA trauert um Flip Saunders: "Ein großer Basketball-Denker"
Flip Saunders wurde nur 60 Jahre alt. FOTO: ap
Minneapolis. Der Tod des langjährigen NBA-Trainers Flip Saunders hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga für Bestürzung gesorgt.

"Flip, du warst einmalig. Ein großer Basketball-Denker und ein noch besserer Mensch. Ruhe in Frieden, mein Freund", schrieb etwa sein ehemaliger Spieler Kevin Love bei Instagram. Saunders war am Sonntag seiner Krebserkrankung erlegen, der Headcoach der Minnesota Timberwolves wurde nur 60 Jahre alt.

Auf besondere Weise verabschiedete sich Kevin Garnett. Der "Big Man" der Wolves veröffentlichte bei Facebook ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie er auf dem leeren Parkplatz seines Trainers sitzt. "Für immer in meinem Herzen", steht darunter.

Forever in my heart....

Posted by Kevin Garnett on  Sonntag, 25. Oktober 2015

Der Klub hatte am Sonntag mit "unendlicher Traurigkeit" mitgeteilt, das der Cheftrainer gestorben ist. Bei Saunders, der zudem den Posten als Sportchef der Timberwolves bekleidete und Anteile an der Franchise hielt, war im Juni das Hodgkin-Lymphom, ein bösartiger Tumor des Lymphsystems, festgestellt worden. Nach Einschätzung der Ärzte war die Krankheit "behandelbar und heilbar", zuletzt traten aber Komplikationen auf.

Die Todesnachricht kam trotz der schlimmen Diagnose etwas überraschend, erst am Samstag hatte Teambesitzer Glen Taylor bekannt gegeben, dass Saunders wegen seiner Behandlung in der bevorstehenden Saison nicht auf den Trainerposten zurückkehren werde. Sam Mitchell hatte ihn im September ersetzt, eigentlich sollte sein Engagement nur übergangsweise sein.

"Wir haben eine großartige Person unserer Bruderschaft viel zu früh verloren. Das ist so traurig", schrieb Superstar LeBron James von den Cleveland Cavaliers bei Twitter. Die NBA-Trainer werden in dieser Saison in Erinnerung an ihren verstorbenen Kollegen einen Anstecker tragen.

Saunders hatte die Timberwolves von 1995 bis 2005 und erneut ab 2010 trainiert. Dazwischen war er Chefcoach der Detroit Pistons und der Washington Wizards. Er hinterlässt seine Ehefrau Debbie und vier Kinder.

(areh/sid)
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