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Kreis Kleve
Flüchtlings-Notunterkünfte des Kreises sind belegt

Kreis Kleve. Weitere Notunterkünfte im Kreisgebiet möglich. Caritas koordiniert Einsatz von Ehrenamtlichen und Sachspenden.

Die Notunterkünfte für die Flüchtlinge in den Sporthallen der Berufskollegs des Kreises in Kleve und Geldern sind belegt. Derzeit laufen die Erfassungen und gesundheitlichen Untersuchungen. Viele der überwiegend männlichen Flüchtlinge kommen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Iran. "Alle helfenden Organisationen arbeiten nahtlos zusammen. Wir müssen die praktischen und humanitären Fragen sowie die sich kurzfristig ergebenden Aufgaben schnell und pragmatisch lösen", betont Landrat Wolfgang Spreen. "Ich danke allen Helferinnen und Helfern für ihre überwältigende Einsatzbereitschaft und ihr unermüdliches Engagement."

Zahlreiche Bürger aus dem Kreis Kleve haben bereits ihre Unterstützung signalisiert. Die Koordinierung der Ehrenamtlichen sowie der Sachspenden für die beiden Notunterkünfte in den Turnhallen der Berufskollegs übernehmen die Caritasverbände in Kleve und Geldern.

Für Kleve ist der Caritasverband Kleve e.V. zuständig. Sachspenden können beim Palette Sozialservice, Königsgarten 1, Tel. 02821 897003 ebenso abgegeben werden wie in den Filialen in Goch (Arnold-Janssen-Str. 8) und Emmerich (Steinstr. 39). Ansprechpartner bei der Caritas Kleve für interessierte Ehrenamtliche ist Wilfried van de Kamp, Tel. 02821 7209-769.

In Geldern hat der Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V. die Organisation übernommen. Sachspenden können im FairKauf-Haus Geldern, Ostwall 3-5, Tel. 02831 974302, abgegeben werden. Interessierte wenden sich an den Caritas-Pressesprecher Tobias Kleinebrahm, Tel. 02831 9395-16. Einige Bürger sowie Vereine und Institutionen haben bereits gegenüber dem Kreis Kleve ihre Geldspendenbereitschaft signalisiert. Die Integra aus Geldern nimmt als Koordinator in den Notunterkünften Geldspenden an. Kontoverbindung Integra bei der Volksbank an der Niers: IBAN DE 49 3206 1384 0106 2390 29, Stichwort: Notunterkünfte Kreis Kleve.

Am Dienstag hatte die Bezirksregierung Düsseldorf den Kreis Kleve gebeten, weitere 200 Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge im Kreis zu schaffen. Die Kreisverwaltung hatte der Bezirksregierung mitgeteilt, dass es in kreiseigenen Gebäuden keine Möglichkeiten gibt. Straelen und Geldern habe ihre Bereitschaft gemeldet.

Quelle: RP
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