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Motorsport
Zu viel Druck im Motor verhindert Start

Hückelhoven. Motorsport: Jörg Müller und Augusto Farfus umsonst nach Japan zu den 1000 Kilometern von Suzuka geflogen. Von Hans Groob

Martin Kroll aus der Schweiz meinte: "Schade für Euch, solange geflogen für fast nichts." Und Heinz König aus Oerlinghausen bemerkte ebenso in Facebook: "Sehr schade für die vielen Fans. Aber das ist nun mal so im Motorsport. Kopf hoch und den Tag einfach abhaken. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen - und dann läuft es wieder besser."

Und auch befreundete Kollegen von BMW-Werksfahrer Jörg Müller mailten Trost nach Japan, wo es für den Hückelhovener in der Super GT-Serie im fünften Rennen mit dem vom Team "Studie BMW" eingesetzten neuen M6 GT3 nun schon den dritten "Nuller" gab. "Ich bin wirklich traurig. Nach dem Warm Up haben wir festgestellt, dass der Motor zu viel Wasserdruck aufbaut. Wohl ein Folgeschaden von unserem heißen Rennen in Fuji. So konnten wir die 1000 Kilometer von Suzuka wirklich nicht aufnehmen", erklärt Müller, der sich das Cockpit für die Langdistanz nicht nur mit seinem japanischen Kollegen Seiji Ara geteilt hätte, sondern noch das brasilianische DTM-Ass Augusto Farfus mitgebracht hatte. Das Trio meinte aber übereinstimmend: "We never give up! War nicht unser Wochenende, aber wir kommen zurück - stronger than ever."

Die nächste Gelegenheit Stärke zu zeigen haben die BMW-Werksfahrer Jörg Müller und Augusto Farfus auf dem Nürburgring: Müller beim siebten VLN-Langstreckenlauf am kommenden Wochenende auf der Nordschleife und Farfus eine Woche später auf der Grand-Prix-Strecke in der Eifel beim siebten DTM-Lauf. Im Oktober soll dann auch der "japanische Bayern M6" wieder voll einsatzbereit auf der Piste stehen. Start ist dann auf dem Chang-Circuit im thailändischen Buri Ram. Die Rennstrecke wurde erst im Oktober 2014 fertiggestellt.

Quelle: RP
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