| 12.57 Uhr

Mönchengladbach/ Niederkrüchten
Mann liefert sich Verfolgungsjagd und verursacht drei Unfälle

Mönchengladbach/ Niederkrüchten. Ein 21-jähriger Mann aus Wuppteral hat sich am Sonntagnachmittag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Mann hatte Drogen im Auto und keinen Führerschein. 

Wie die Polizei mitteilte, wollten am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr Zivilfahnder der Autobahnpolizei einen Renault in Höhe der Anschlussstelle Elmpt kontrollieren, der auf der A52 in Richtung Düsseldorf fuhr. Anstatt den Anhaltezeichen der Beamten Folge zu leisten, trat der Fahrer auf's Gaspedal.

Als die Polizisten versuchten, das Auto zu überholen, blockierte der Mann mit einem Manöver immer wieder die Fahrbahn, in dem er jeweils die Fahrstreifen wechselte. In einem Stau fuhr er mittig durch die Fahrzeuge durch und beschädigte mindestens ein Auto. An der Anschlussstelle Korschenbroich verließ der Flüchtende die Autobahn, drehte und fuhr dann wieder auf die A52 in Fahrtrichtung Roermond auf.

An der Anschlussstelle Hostert gelang es den Beamten den Renault zu überholen. Sofort rammte der Fahrer das Dienstfahrzeug, wodurch ihm die weitere Flucht gelang. Nachdem der Mann mit seinem Renault im Ortsteil Mönchengladbach-Haardt auf einen vorausfahrenden BMW geprallt war und seine Fahrt noch für einige Minuten fortgesetzt hatte, gab er auf und hielt an.

Der 21-jährige Fahrer aus Wuppertal wurde festgenommen. Die Beamten fanden in dem Pkw über zwei Kilo Marihuana und eine entwendete EC-Karte. Weiterhin ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Noch heute wird er dem Haftrichter vorgeführt.

(skr)
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