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Lokalsport
Balasz Hutter verpasst knapp das Achtelfinale der Tischtennis-EM

Viersen. Tischtennis: Das Nachwuchstalent des ASV Süchteln musste sich gestern in Bratislava in der Runde der letzten 32 nach fünf Sätzen geschlagen geben. Von Marco Steinbrenner Berichtet Aus Bratislava

Er kämpfte bis zum Schluss, doch zum Einzug in das Achtelfinale reichte es dennoch nicht: Balazs Hutter vom Tischtennis-Regionalligisten ASV Einigkeit Süchteln ist bei den 58. Jugend-Europameisterschaften in Bratislava im Jungen-Einzel in der dritten Runde ausgeschieden. Der Abwehrspezialist verlor gegen Konstantin Chernov (Russland) mit 11:3, 11:13, 6:11, 11:9, 4:11 und 6:11. "Wenn ich besser gespielt hätte, wäre sicherlich auch eine Chance dagewesen, in das Achtelfinale einzuziehen", zeigte sich der 17-Jährige anschließend selbstkritisch. "Ich habe zu wenig angegriffen. Und das, weil ich in der Offensive nicht sicher genug war."

In der zweiten Runde hatte sich Balazs Hutter zuvor gegen Helshan Weerasinghe (England) behauptet. "Am Anfang war ich ziemlich nervös. Anschließend habe ich mich in das Spiel hinein gekämpft." 11:9, 9:11, 11:5, 12:10 sowie 11:6 hieß es am Ende für den gebürtigen Budapester, der insgesamt mit seiner ersten EM-Teilnahme zufrieden ist. "Weitermachen" lautet die Devise in Richtung Zagreb, dem Austragungsort der 59. Titelkämpfe im Jahr 2016.

Zwei Siege fehlten in der Mixed-Konkurrenz, und Balazs Hutter wäre am Montag tatsächlich mit einer Medaille im Gepäck nach Hause gefahren. An der Seite von Yuan Wan (TTG Bingen/Münster-Sarmsheim) wurde durch zwei souveräne 3:0-Siege gegen Karla Franovic/Josip Arbanas aus Kroatien und die Türken Damla Uzel/Ibrahim Gündüz das Achtelfinale erreicht. Dort erwiesen sich Maria Malaniina/Maxim Chaplygin (Russland) als zu stark. Wan/Hutter waren bei der 7:11, 9:11 und 7:11-Niederlage ohne Chance. "Trotz des Ergebnisses hat die Partie Spaß gemacht", sagte Hutter. "Wir haben nicht schlecht gespielt, uns jedoch zu häufig die falschen Bälle ausgesucht."

Riesengroß war dagegen die Enttäuschung nach dem Erstrunden-Aus im Doppel mit Jonah Schlie (TSV Lunestedt). "Ich nehme die Schuld auf mich. Das war eine ganz schlechte Partie von mir", sagte der Regionalligaspieler nach dem 5:11, 9:11 und 5:11 gegen Andrei Putuntica/Florin Spelbus (Moldawien/Rumänien). "Meine Abwehrbälle kamen viel zu hoch und besaßen überhaupt keine Qualität. Es kamen auch kaum Ballwechsel zu Stande." Auch Schlie kam zu dem Fazit, "dass das eine schwache Vorstellung, allerdings von uns beiden, war".

Quelle: RP
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