1. Bundesliga 16/17
| 16.17 Uhr

Nach Abgasaffäre
VW will Sponsoring bei Bremen und Hannover vorerst fortsetzen

Fotos: Müller – Werkzeugmacher, Informatiker, VW-Chef
Fotos: Müller – Werkzeugmacher, Informatiker, VW-Chef FOTO: afp, EJ/agz
Wolfsburg. Die Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und Hannover 96 müssen vorerst offenbar nicht um ihre Einnahmen aus dem Sponsoring des Automobilkonzerns Volkswagen bangen.

"Sport und insbesondere der Fußball sind wesentliche Säulen in der Sponsoring-Strategie unseres Unternehmens", teilte ein VW-Sprecher am Montag auf SID-Anfrage mit.

Diese Werbeplattform sei in der Vergangenheit "sehr erfolgreich" genutzt worden und "dies wird auch in Zukunft der Fall sein". Langfristige Verträge, wie die mit den norddeutschen Klubs aus Bremen und Hannover, werden deshalb nicht infrage gestellt, heißt es aus Unternehmens-Kreisen.

Unklar ist dagegen derzeit die Situation von Schalke 04 und 1860 München. Bei beiden Vereinen laufen die Verträge mit VW am Saisonende aus. Zuletzt hatte die Bild am Sonntag berichtet, dass der Autobauer sein Sport-Sponsoring massiv zurückfahren wolle und bereits über eine konkrete Streichliste verhandelt habe.

Betont gelassen gibt man sich derweil bei den Grizzlys Wolfsburg aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL), die ebenfalls auf der vermeintlichen Liste stehen sollen. Obwohl der Konzern ein klares Bekenntnis zum Eishockeystandort Wolfsburg zuletzt scheinbar vermied, sagte Grizzlys-Geschäftsführer Bernd Rumpel den Wolfsburger Nachrichten: "Angesichts der Abgasaffäre hatte der VW-Vorstand nach wie vor andere Probleme zu klären, als sich um Eishockey zu kümmern. Der Bericht ist reine Spekulation."

(sid)
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