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WM-Qualifikation
Frankreich verschiebt Spiel wegen Jahrestag der Terror-Anschläge

Trauerflor: Sportwelt solidarisiert sich mit Terror-Opfern
Trauerflor: Sportwelt solidarisiert sich mit Terror-Opfern FOTO: afp, jnk ej
Paris. Frankreichs Nationalmannschaft wird ihr nächstes Spiel in der Qualifikation für die WM 2018 nicht am Jahrestag der Pariser Anschläge bestreiten.

Auf Antrag des nationalen französischen Verbandes FFF stimmten die Uefa, die Fifa und der Gegner Schweden zu, die für den 13. November terminierte Partie im Stade de France von Saint-Denis auf den 11. November vorzuziehen. Das bestätigte der Kontinentalverband Uefa am Mittwoch.

Der Termin sei aus Respekt für die Opfer verschoben worden, um ein Spiel am Jahrestag zu vermeiden, erklärte ein FFF-Sprecher. Am 13. November 2015 hatte am Stade de France die Anschlagsserie von IS-Terroristen in der französischen Hauptstadt mit 130 Todesopfern begonnen. Während des Testspiels zwischen Frankreich und Deutschland sprengten sich drei Selbstmordattentäter vor der Arena in die Luft. Sie wollten in das mit mehr als 80.000 Zuschauern gefüllte Stadion eindringen.

Die Fifa erlaubt Terminänderungen nur in absoluten Ausnahmefällen. In dieser Woche war eine Antrag des Iran abgelehnt worden, wegen eines wichtigen religiösen Feiertages die Partie gegen Südkorea zu verschieben.

Die europäische WM-Qualifikation findet im Modus der "Week of Football" statt. Dabei finden alle Spiele einer Gruppe am gleichen Tag statt. Die anderen zwei Partien der Gruppe A werden allerdings wie geplant am 13. November ausgetragen.

(dpa)
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