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FifaPräsidentenwahl
Russland unterstützt Infantino

Moskau. Bei der Wahl des nächsten Fifa-Präsidenten kann der Schweizer Uefa-Präsident Gianni Infantino auch auf die Stimmen aus Russland und Dänemark bauen. "Infantino ist unser Kandidat", sagte der Sportminister und russische Verbandschef Witali Mutko am Mittwoch in Moskau. "Er ist in der Lage, die vielseitigen Probleme (der Fifa) zu lösen und die Fußball-Familie zu vereinen", meinte Mutko nach einem Treffen mit Uefa-Generalsekretär Infantino in Moskau. Der Schweizer dankte Russland für die Hilfe. Russland habe bei der Vorbereitung der Weltmeisterschaft 2018 mehrfach gezeigt, welch mächtiges Land es sei. "Russland muss ein Vorbild im weltweiten Fußball sein", sagte Infantino Agenturen zufolge. Der Fußball-Weltverband Fifa wählt bei einem außerordentlichen Kongress in Zürich am 26. Februar einen neuen Präsidenten als Nachfolger des wegen Korruptionsvorwürfen gesperrten Joseph Blatter. Als Favorit gilt Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa (Bahrain). Die meisten europäischen Verbände unterstützen die Kandidatur Infantinos. Größere Verbände wie der Deutsche Fußball-Bund und der französische Verband hatten sich bereits für eine Wahl des aktuellen Uefa-Generalsekretärs stark gemacht. Auch Dänemark erklärte am Dienstagabend seine Unterstützung. Mutko betonte, Russland sei sich in der Personalfrage mit den anderen europäischen Verbänden einig.
(dpa)
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