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Abgas-Skandal
Südkorea stoppt Verkauf von 80 VW-Modellen

Hintergrund: Fragen und Antworten zum Abgas-Skandal
Hintergrund: Fragen und Antworten zum Abgas-Skandal
Seoul. Vor dem Hintergrund der Ermittlungen zum Abgas-Skandal bei Volkswagen hat Südkorea den Verkaufsstopp von 80 Modellen des deutschen Autobauers im Land angeordnet.

Die Zulassungszertifikate von 83.000 Autos der Marken Volkswagen, Audi und Bentley seien zurückgezogen worden, teilte das Umweltministerium am Dienstag mit. Der Verkauf der Autos wurde ausgesetzt.

Zudem muss der Konzern erneut eine Strafe in dem Land zahlen. Das Umweltministerium erhob eine Geldbuße von umgerechnet 14,3 Millionen Euro.

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Dokumente über Emissionswerte und Lärmtests geschönt zu haben. Die Behörden des Landes hatten zuvor ihre Ermittlungen gegen VW wegen des Skandals um manipulierte Diesel-Abgaswerte deutlich ausgeweitet. VW hatte im Juli bereits freiwillig den Verkauf von 79 Modellen in Südkorea ausgesetzt. Damit solle der "Verunsicherung unter Händlern und Kunden" entgegengewirkt werden, erklärte der Konzern. Südkorea ist der zweitgrößte Markt für Dieselfahrzeuge in Asien.

Die Marke Volkswagen hat dort in der ersten Jahreshälfte einen Absatzeinbruch um ein Drittel auf 12.463 Fahrzeuge erlitten.

(felt/REU/dpa)
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