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Duisburg
Mathematik-Konferenz: Nicht alles ist entscheidbar

Duisburg. Hochkarätige mathematische Probleme - das wird eine anspruchsvolle Konferenz. Etwa 60 Fachleute treffen sich vom 1. bis zum 4. Februar in der Mülheimer Wolfsburg, um der unendlichen Abelschen Gruppen- und Modelltheorie auf den Grund zu gehen. Die internationale Veranstaltung erinnert an den Mathematiker Prof. Dr. Rüdiger Göbel, der bis 2014 an der Universität Duisburg-Essen (UDE) lehrte. Zur englischsprachigen Tagung "New Pathways between Group Theory and Model Theory" werden Referenten aus 17 Ländern erwartet. Sie präsentieren ihre Ergebnisse, die das Wechselspiel zwischen den beiden Teilgebieten der Mathematik, Algebra und Logik, beleuchten. Ein Hauptaugenmerk wird auf Unendscheidbarkeitsresultaten liegen, die besagen, dass gewisse Probleme nicht entscheidbar sind und dies auch bewiesen werden kann. Die weiteste Anreise haben Gäste aus den USA, Südafrika, China und Japan. Besonders freuen sich die Organisatoren von der Hochschule Mannheim, der Universität Leipzig und dem Dublin Institute for Technology über die rege Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlern. Gewidmet ist die Konferenz Prof. Dr. Rüdiger Göbel, der 2014 verstarb. Jahrzehntelang vertrat er die Algebra und Modelltheorie an der UDE-Fakultät für Mathematik. Mit seiner Liebe zur Wissenschaft erreichte er viele junge Wissenschaftler, begleitete sie bis zur Promotion und Habilitation. Einige seiner Schüler, darunter die Organisatoren Lutz Strüngmann und Manfred Droste, sind heute selbst Professoren und führen seine Linie fort.

Weitere Informationen: "https://www.enigma-software.de/algebra/agmt2"

Quelle: RP
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